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Bettenhausen - früher und heute
Die Gruppe stellt sich vor
1-Aktivitäten 1987 - 2010
1-Kalender Alt-Bettenhausen
1-Stadtteilkalender 1990-1-3
1-Stadtteilkalender 1990-4-6
1-Stadtteilkalender 1990-7-9
1-Stadtteilkalender 1990-10-12
2-Denk ich an Deutschland-1
2-Denk ich an Deutschland-2
2-Denk ich an Deutschland-3
3-Inhalt des Buches
4-Stadtteilkalender 2000
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5-Leipziger Strasse-1
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6-Mühlen in Bettenhausen-1
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8- 100 Jahre Eingemeindung Bettenhausen-1
8- 100 Jahre Eingemeindung Bettenhausen-2
9- Leben an der Losse
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Bettenhausen - früher und heute / 10- Industriestandort Bettenhausen

 
 
 
Industriestandort Bettenhausen
Firmengeschichten aus dem Kasseler Osten

Neue Broschüre des Arbeitkreises „Bettenhausen früher und heute“.

 

Der Arbeitskreis „Bettenhausen früher und heute“ im Stadtteilzentrum Agathof hat aus Anlass seines 20-jährigen Jubiläums eine neue Broschüre herausgegeben.
Unter dem Titel „Industriestandort Bettenhausen“, Firmengeschichten aus dem Kasseler Osten, werden die aufwendig recherchierte Chroniken von acht bekannten Bettenhäuser Unternehmen reich illustriert dargestellt. Ein beigefügtes Standortverzeichnis erleichtert das Auffinden der beschriebenen und heute nicht mehr existierenden Firmen. Die 50-seitige Druckschrift ist im Stadtteilzentrums Agathof, Agathofstr. 48, Tel: 0561 572482 in Kassel erhältlich. 

Die Autoren des Arbeitskreises betrachten das Heft als Einstieg in die Aufarbeitung der mehr als 100-jährigen Industriegeschichte des Stadtteils Bettenhausen. Interessierte an der Ortsgeschichte sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen. Der Arbeitskreis trifft sich jeden Mittwoch in der Zeit von 10:00 - 11:30 Uhr im Stadtteilzentrum Agathof, Agathofstr. 48.

Vorwort

Die Wasserkraft der Losse ließ das Ackerbauerndorf Bettenhausen schon im 17. Jahrhundert zu einem bevorzugten Standort für Handwerk und Industrie werden.

Nach der Eingemeindung zur Stadt Kassel, am 1. April 1906, entwickelte sich der Stadtteil schnell zu einem der Schwerpunkte industrieller Ansiedlung in der Region Nordhessen. Dies führte zu einem bis dahin nicht gekannten wirtschaftlichen Aufschwung und einer deutlichen Zunahme der Wohnbevölkerung.
Für die Menschen und die Umwelt in Bettenhausen stellte sich die ungezügelte Expansion sehr bald als belastend heraus. Lärm, Staub und unerträglicher Gestank waren an der Tagesordnung und prägten in dieser Zeit das Bild des Stadtteils. Erst Mitte der 1970er Jahre wurde das unmittelbare Nebeneinander von Arbeit und Wohnen als Fehlentwicklung erkannt.
Der einsetzende gesamtwirtschaftliche Wandel von einer Industriegesellschaft zur Dienstleistungsgesellchaft und die Zunahme von Importen aus Billiglohnländern brachten eine ganze Reihe der Bettenhäuser Firmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten und führten letztendlich zur Schließung. Damit einher gingen der Verlust von vielen tausend Arbeitsplätzen und stetig sinkenden Bevölkerungszahlen. Die bis in die heutige Zeit erkennbaren großflächigen Industriebrachen sind ein Beleg für den Niedergang des Standortes.
Hoffnung verbreitet heutzutage das wissenschaftliche Interesse der Studierenden verschiedener Universitäten an der Genese der Industrielandschaft und der demographischen Entwicklung im Kasseler Osten. Es bleibt zu hoffen, dass die erarbeiteten Forschungsergebnisse den Verantwortlichen in Stadt und Land als Entscheidungsgrundlage dienen, und die erkannten Fehlentwicklungen und ihre Folgen zukünftig vermieden werden.
Im Stadtteilzentrum Agathof, im Arbeitskreis „Bettenhausen früher und heute“, treffen sich seit 20 Jahren Menschen, die aufgrund ihres Lebensalters mit Recht sagen können: “Wir sind Zeitzeugen der jüngeren Geschichte des Stadtteils Bettenhausen“. Sie möchten die noch vorhandenen Zeugnisse ihrer eigenen Vergangenheit finden und zusammentragen. Ziel ihrer Arbeit ist es, das Entdeckte gemeinsam zu bewerten und in unterschiedlichen Formen zu präsentieren. Durch die Archivierung von Wort und Bild sollen die Arbeitsergebnisse den nachfolgenden Generationen erhalten bleiben.
Mit der vorliegenden Auswahl der Firmenchroniken dokumentieren die Autoren auch ihre Verbundenheit mit Bettenhausen, einem Kasseler Stadtteil, der von Außenstehenden oft nur distanziert und geringschätzig betrachtet wird.
Ein besonderer Dank gilt den Bettenhäuser Mitbürgern und Mitbürgerinnen, die durch ihre Auskünfte, Bilder und Druckschriften zum Gelingen der Publikation beigetragen haben.
Der vorliegenden Broschüre wünsche ich, dass sie das Interesse zahlreicher Leser findet, sie anregt und ihnen neue Erkenntnisse vermittelt.
Für weitergehende Informationen, Fragen und Anregungen können sie jederzeit Kontakt aufnehmen mit dem Arbeitskreis „Bettenhausen früher und heute“ im Stadtteilzentrum Agathof, Agathofstr. 48, Tel. 0561-572482 oder im Internet unter www. Agathof.de.
Marianne Bednorz,
Dipl.- Sozialpädagogin
Leiterin des Stadtteilzentrums Agathof



 

Inhaltsverzeichnis

 

  • 1 Der Agathof und die Firma Diemar und Heller.                                       
  •  
  • 2 Die Deutsche Ton- und Steinzeugwerke AG.                                          
  •  
  • 3 Die Geschichte der Spinnfaser / Enka in Kassel- B.                                
  •  
  • 4 Die Geschichte der ehemaligen Haferkakaofabrik /
        • Schüle-Hohenlohe in Bettenhausen.                                 
  • 5 Hassia Drogerie Karl-Heinz Franke.                                                        
  •  
  • 6 Der Messinghof mit den Firmen Lieberg & Co. und
  •                                                     Metallwerke Imfeld & Co.                        
  •  
  • 7 Pilzegrimm                                                                                              
  •  
  • 8 Salzmann & Companie                                                                            



 

 

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