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Presse / 2008

 
 
  Inhalt
Die Brücke 19.12.2008
Extra Tip 07.12.2008
Extra Tip 15.10.2008
Die Brücke 25.09.2008
HNA 08.08.2008
Extra Tip 03.08.2008
Die Brücke 01.07.2008
Extra Tip 06.07.2008
HNA 23.04.2008
Extra Tip 30.03.2008
Die Brücke 21.03.2008
HNA 07.02.2008
HNA 21.01.2008
Extra Tip 13.01.2008



Die Brücke 19.12.2008

Seine Lieder bleiben lebendig

Mit Semen Kats verstarb ein wundervoller Mensch


Von I. Kacs, M. Deica, L. Chernina, A. Scheynkler, R. Pasch

  

Die Nachricht vom Tode Semen Kats hat alle, die ihn gekannt haben, schwer getroffen. Viele haben ihn verehrt und geliebt. Weil er ein wundervoller Mensch war, der viele Eigenschaften in sich vereinte: Er war talentiert, aber bescheiden, gutherzig, aber aus hartem Holz geschnitzt, er war reich an Erfahrungen, aber er bewahrte sein junges Herz.

Zehn Jahre lang war Semen Kats Vorsitzender des Bardenklubs, den er selbst im Stadtteilzentrum Agathof gegründet hatte. Seitdem organisierte er ca. 100 Konzerte mit berühmten Barden aus der Ukraine, aus Russland und aus Israel. Außerdem organisierte er Liederfestivals in Deutschland. Der Klub vereinte bei jeder Veranstaltung viele Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion und aus Kassel. Semen Kats wurde 1935 in Kiew geboren. Als der Krieg begann, wurde seine Mutter mit drei Kindern in das Hinterland evakuiert. In dem kleinen Dorf, in dem sie lebten, schrieb der kleine Semen Gedichte auf die Wände eines Holzhauses. Zum Bardenlied kam er mit 33 Jahren und sofort gewann er einen Preis für sein Lied „Vorkriegsfilm“, in dem er die Geschichte eines Jungen erzählte, der im Mai 1945 zehn Jahre alt wurde, dessen Vater an der Front gefallen war, und dem die Hälfte der Kindheit verloren ging.

1985 wurde Semen Kats mit anderen Liedermachern in einer ukrainischen Zeitung kritisiert: „Sie sind Agenten der CIA“, hieß es da. Semen bekam sofort Ärger in seinem Job. 30 Jahre hatte er als leitender Ingenieur im Konstruktionsbüro eines Funkelektronikwerkes in Kiew gearbeitet. Während der „Perestrojka“ ging das Unternehmen Pleite. Als er 1992 – arbeitslos – eine Operation am Herzen brauchte, ging er mit seiner Familie nach Deutschland. In jenem Jahr begann die Geschichte des Bardenklubs. 2005 wurde in Kiew und in Kassel Semen Kats zwei Konzerte gewidmet. Das Programm in Kassel gestaltete das Gemeindetheater mit, in dem Semen Kats Schauspieler war. Vier Jahre arbeitete er im Vorstand der Gemeinde, er war außerdem für jüdische Friedhöfe in Nordhessen zuständig. 2006 wurde in Kiew der Sammelband „Lieder von Semen Kats“ herausgegeben.

Als 19-jähriger hatte Semen Swetlana Gofstein kennengelernt. Er bewahrte die Liebe zu seiner späteren Ehefrau sein ganzes Leben lang. Am 9. Januar 2009 hätten die Eheleute ihre Goldene Hochzeit begehen können.

Seine Lieder werden immer lebendig bleiben, weil sie über unsere Gedanken, Gefühle und unser Leben erzählen.

 

 

Bardenklub lebt weiter

 

Seit über Jahren gibt es den Bardenklub in der Agathofstraße 48, dessen Herz und Seele Semen Kats war. Jetzt ist er von uns gegangen. Das Leben seines „Kindes“, des Bardenklubs, soll weiter gehen. Wir wollen nicht nur den Klub bewahren, sondern auch die Atmosphäre, die Semen geschaffen hat. Das ist nicht nur unser Wunsch, sondern unsere Pflicht. Disher fanden die Treffen berühmter und weniger bekannter Liedermacher ein Mal pro Monat statt. Wir wollen diese Tradition fortsetzen. Unsere Pläne für 2009: Am 30. Januar, um 19.00 Uhr, wird Olga Chickina

aus Russland auftreten. Sie ist Preisträgerin eines Wettbewerbs für die Autoren von Liedern und Gedichte. Im Februar wird es einen Abend mit Peter Koschelev aus Russland geben. Er ertont die Werke berühmter Dichter wie Boris Paternak, der Termin für das Konzert wird später bekannt geben. Am 21. März, um 19.00 Uhr findet ein Konzert zum Andenken an Semen Kats statt, an dem Liedermacher aus Deutschland teilnehmen werden.

 

Swetlana Kats, Elena Padva, Leonid Direktor

Kontakt: 0561/576214, skats@web.de

Informationen: Stadtteilzentrum Agathof Tel.:0561/572482 oder http://www.agathof.de

Quelle: Artikel vom 19.12.2008

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Extra Tip 07.12.2008

Agathof als Ideenschmiede

Erfinderclub Innotech e.V. auf Fachmesse ausgezeichnet

Von Heidi Rühlmann

 

Kassel. „Manchmal gehe ich mit der Idee ins Bett. Die Frau tritt dann an die zweite Stelle“, sagt Alfred Seeger.

Der Tüftler ist eigens aus Eschwege gekommen, um dem einzigen Erfinderclub in Nordhessen beizutreten. Seit 10 Jahren treffen sich Mediziner, Techniker und Lehrer im Stadtteilzentrum Agathof, um sich über ihre neuen Ideen, deren Patentierung und Vermarktung auszutauschen

Manch ungewöhnliche Erfindung ist darunter, die Laien eher an die Forschungsergebnisse des genialen Schöpfers Daniel Düsentrieb erinnern mag. Im SIGNO Erfinderclub INNOTECH sind der Kreativität jedenfalls keine Grenzen gesetzt. „Als wir anfingen, hatten wir nicht einmal einen Computer“, erinnert sich der Club-Vorsitzende Dr.-Ing. Igor Reznikov. Heute nutzen die rund 20 Mitglieder Räumlichkeiten inklusive Medien im Agathof.

Neue Erfindungen zu schützen, ist ein komplizierter Vorgang, wie Igor Reznikov berichtet: „Nachdem die Idee entwickelt ist, muss recherchiert werden, ob es so etwas schon gibt“. Ist das nicht der Fall, kann der nächste Schritt eingeleitet werden: Die Patentierung. „Ohne Patentanwalt kann das bis zu fünf Jahren dauern“, meint Dr.-Ing. Elena Lukianova.

Rund 40 Patente hat der Kasseler INNOTECH-Club bislang angemeldet. Dazu kommen noch 20 geschützte Erfindungen. Trotzdem stehen die Firmenchefs nicht Schlange vor der Agathoftür. „Die Vermarktung ist ehr schwer“, weiß Igor Reznikov aus eigener Erfahrung. Das könnte sich bald ändern, denn mittlerweile ist man auch überregional auf die findigen Kasseler aufmerksam geworden. Auf der 60. internationalen Fachmesse „Ideen, Erfindungen, Neuheiten, iENA“ in Nürnberg, auf der über 700 Erfindungen aus 29 Ländern zu sehen waren, wurde der SIGNO Erfinderclub aus Kassel mit einer Bronze- und einer Silbermedaille ausgezeichnet. Neben Innovationshöhe, Praxisrelevanz und Nutzen für die Gesellschaft war auch die Markttauglichkeit ein wichtiges Kriterium bei der Bewertung.

 

Dass auch die Unterhaltung nicht zu kurz kommt, beweist der „Zerlegbare Polyeder“, der von Dr.-Ing. Igor Reznikov, Dipl.-Ing. Zimil Vladimirskiy und Dipl.-Ing. Isabella Reznikov entwickelt wurde. Die Polyeder (von geradlinigen, ebenen Vielecken begrenzte Körper) können auseinander genommen und zu immer neuen Gebilden zusammengesetzt werden. Dieses unterhaltsame und lehrreiche Spiel war der Nürnberger Jury eine Bronzemedaille wert. Silber gab es für eine Erfindung im medizinischen, therapeutischen Bereich.

„Wirbelsäulendehnung im Wasser“, so der Titel der Innovation, wurde von Dr. med. Eduard Golden und Dr. med. Vadim Shargorodskyy entwickelt. Der Patient sitzt dabei in einem faltbaren Wasserbehälter und kann die Höhe des Wasserspiegels selbst regulieren. Durch die schrittweise Dehnung der Wirbelsäule wird die Rückenmuskulatur sanft entspannt. Vorerst existiert die bereits patentierte Erfindung nur als Modell. Schon bald aber könnte der „Entspannungstank“ leidgeprüften Patienten zur Verfügung stehen. Fehlt nur noch ein mutiger Investor.

 

Informationen: Erfinderclub INNOTECH e.V. Dr. Ing Igor Reznikov, Tel. 0561/ 240 64 69 oder Stadtteilzentrum Agathof, Tel. 0561 57 24 82, www.Agathof.de

Quelle: Artikel vom 07.12.2008


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Extra Tip 15.10.2008

Gedächtnistraining

Mit regelmäßigem Training lassen sich Gedächtniseinschränkungen vermeiden bzw. sogar wieder rückgängig machen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsprojekt zum Thema: “Bedingungen der Erhaltung und Förderung von Selbständigkeit im Alter (=SimA), das im Auftrag des Bundesministeriums für Familie und Senioren an den Universitäten Erlangen/Nürnberg durchgeführt wurde.
Im Rahmen dieses Projekts wurde ein praxisorientiertes Gedächtnisprogramm entwickelt, das einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Selbständigkeit im Alter (SimA) leisten kann. Hierfür wurden Trainer/innen ausgebildet, die mit interessierten Senioren entsprechend ausgearbeitete Übungen durchführen.
Dabei können Sie: Gemeinschaft erleben und Spaß haben, gemeinsam das Gedächtnis trainieren, durch Übungen Ihre Beweglichkeit, das Gleichgewicht und die Koordination schulen und Alltagsprobleme ansprechen und gemeinsam Lösungen überlegen.
Das Stadtteilzentrum Agathof bietet seit dem 1. Oktober zum Preis von 10 Euro monatlich das Training SimA an. Weitere Infos im Stadtteilzentrum Agathof e.V. unter Tel.: 0561/57 24 82. Auf dem Bild: Die SimA Trainerinnen Heiderose Schaeffer (li.) und Frau Angelika Bromm-Vöckel.

Informationen: Stadtteilzentrum Agathof Tel. 0561/ 57 24 82 oder
www.Agathof.de.

Quelle: Artikel vom 15.10.2008


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Die Brücke 25.09.2008

Erfinderclub feierte zehnjähriges Jubiläum

Am 7. August gab es im Agathof eine Ausstellung aus dem Erfinderclub „INNOTECH“, der von Igor Reznikov gegründet wurde. Die Mitglieder kommen nicht nur aus Kassel, sondern auch aus anderen Städten, alle sind Diplomingenieure. Der Club war bereits an zahlreichen Ausstellungen und Wettbewerben in Deutschland beteiligt.
Jürgen Barthel, der Kasseler Dezernent für Finanzen, Beteiligungen und Soziales eröffnete die Ausstellung im Agathof. Danach sprach Igor Reznikov als Vorsitzender des Klubs und aktiver Erfinder. Seit er in Deutschland lebt, kann er acht Patente verbuchen, zweit sind ausgezeichnet worden.
Die Mediziner Eduard Goldin und Ludmila Moissiouk aus Göttingen stellten ihre „Vorrichtung zur Wirbelsäulendehnung im Wasser“ und eine „Zirkular-Dusche für ein Hausbadezimmer“ vor. Arkadij Gitlevitsch, entwickelte ein „Verfahren zur lokalen Elektrofunkenbeschichtung von Metallen und Legierungen“. Die Erfindung von Alexander Rabinovitsch, der bereits 85 Jahre alt ist, ist eine „Wärmesparende Einrichtung“. Ron Menachem erdachte einen „Drehbaren Gegenstand als Schmuckstück oder als Kunstwerk“. Semen Sladkow –Erfinder aus Eschwege-präsentierte zehn neue Projekte.Ein Schwerpunkt ist der Schutz von Gebäuden und Gebieten vor Hochwasser. Alexander Pirogovski als Geschäftsführer des Erfinderclubs sagte: „Diese Ausstellung zeigt nicht nur die schöpferischen Kräfte unserer Erfinder, sie beweist auch, dass Kreativität die höchste Form der Freizeit ist“.

Anna Entes

Quelle: Artikel vom 25.09.2008

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HNA 08.08.2008



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Extra Tip 03.08.2008

Erfinder-Club lädt ein

Ausstellung im Agathof: Ab Donnerstag, 07. August

Kassel. Der Erfinderclub Innotech lädt ein zur Ausstellungseröffnung am 7. August um 10.30 Uhr im Stadtteilzentrum Agathof, Agathofstr. 48. Die Ausstellung wird eröffnet durch Dr. Jürgen Barthel, Dezernent für Finanzen, Beteiligungen und Soziales, Stadt Kassel und Dr. Carsten Gundlach, von der Beratungsstelle für Technologie Transfer IHK Kassel.

Seit 1. Mai 2008 gehört der Erfinderclub Innotech e. V. Kassel zum bundesweiten Netzwerk der Signo-Erfinderclubs des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Die freien Erfinderinnen und Erfinder treffen sich regelmäßig im Stadtteilzentrum Agathof, um hier gemeinsam Ideen zu entwickeln, Lösungen zu diskutieren und ihre Erfindungen in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

Im Verlauf der Clubarbeit wurden mehrere Innovationen – Geräte, Vorrichtungen und Verfahren in den Bereichen Gesundheit, Technik, Medizin, Haushalt, Umwelt, Fitness beim Deutschen Patentamt angemeldet.

Die Mitglieder nehmen regelmäßig an verschiedenen bundesweiten und regionalen Wettbewerben teil. Mehrere Innovationen wurden in der internationalen Erfindermesse Iena in Nürnberg präsentiert. Einige Erfindungen wurden ausgezeichnet.

Die Gruppe trifft sich seit zehn Jahren. Das Ergebnis dieser gemeinnützigen Zusammenarbeit wird in der Ausstellung präsentiert.

Es werden verschiedene Erfindungen aus Technik und Naturwissenschaften gezeigt, die das alltägliche oder gesellschaftliche Leben wesentlich bereichern. Die Ausstellung ist vom 7. August bis 15. August in der Zeit von 10 Uhr bis 16.30 Uhr von Montag bis Freitag zu sehen. Weitere Auskunft und Informationen: Dr. Igor Reznikov, Tel. 2 40 64 69.

Informationen: Stadtteilzentrum Agathof Tel. 0561/ 57 24 82 oder www.Agathof.de


Quelle: Artikel vom 03.08.2008

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Die Brücke 01.07.2008

Musik vereint die Menschen

 

Bardenclub im Stadtteilzentrum Agathof feiert zehnjähriges Bestehen.

 

Der „Bardenklub“ ist eine der russischsprachigen Gruppen im Agathof. Jedes Jahr organisiert dessen Leiter Semen Kats etwa zehn Konzerte. Mitglieder der Gemeinde treffen sich mit bekannten Barden aus Russland, Deutschland, Israel. Zu diesen Treffen kommen nicht nur Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion, sondern auch viele deutsche Kasseler. Eine von ihnen, Margot Wagner, die fast jedes Konzert erlebt, sagt: „Ich spreche nicht Russisch, aber ich verstehe die Bardenlieder, es ist ein Geschenk von Gott, ein Barde zu sein.“

Im April beging der Bardenklub sein zehnjähriges Jubiläum, das am 3. Mai gefeiert wurde. Zum Jubiläumskonzert mit Galina und Boris Vajchanski, Solisten der Staatlichen Philharmonie Weißrusslands, wurden auch die deutschen Gruppen im Agathof eingeladen.

Boris ist ein bekannter Dichter, Komponist und Sänger, seine Frau Galina ist professionelle Musikerin. 1980 gründeten die beiden ein Duo, seitdem gastieren sie in vielen Städten der UdSSR und anderen Ländern. Jedes Jahr wird das Duo nach Deutschland eingeladen. Deshalb gibt es im Repertoire viele Lieder in deutscher Sprache. Boris übersetzt die Werke russischer Liedermacher entweder selbst oder er sucht Übersetzungen bekannter deutscher Autoren wie Wolf Biermann oder Klaus Hoffmann.

So erklangen im Programm „Silberne Uhren“ neben Liedern berühmter russischer Barden auch Stücke in deutscher Sprache. Außerdem trug das Duo eigene Lieder vor. Boris Vajchanski vertonte auch Gedichte ausländischer Dichter und übersetzte sie ins Russische, etwa Texte von Else Lasker-Schüler und Gottfried Benn.

Das Duo sang im Agathof auch ein Lied auf jiddisch, dessen Autor Mordechai Gebirtig im Warschauer Ghetto ums Leben kam. Das Lied gab einem anderen Programm des Duos den Namen: „Lieder des goldenen Landes“. Es wurde am 4. Mai in der Gemeinde aufgeführt.

Bei seinem Auftritt im Agathof stießen die Lieder auch bei den deutschen Zuhörern auf ein begeistertes Echo. „Diese Lieder gingen mir sehr nahe“.

 

Larysa Chernina


Quelle: Artikel vom 01.07.2008

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Extra Tip 06.07.2008

Pflegebegleitung

Vor kurzem erhielten 10 Pflegebegleiterinnen in Bettenhausen ihr Zertifikat. Sie stehen jetzt pflegenden Angehörigen zur Seite. Denn: Menschen, die Angehörige pflegen sehen sich allzu oft vielen Problemen gegenübergestellt. Vor allem, wenn sich die Last nicht auf mehrere verteilen kann, sondern nur ein Einzelner sie tragen muss, geraten pflegende Angehörige an ihre Grenzen und erkranken nicht selten selbst.

Pflegebegleiter sind qualifizierte Ehrenamtliche, die die Pflegenden unentgeltlich unterstützen. Sie hören zu, suchen gemeinsam mit den Angehörigen nach individuellen Lösungen, informieren und bleiben auch in schwierigen Situationen über längere Zeit Gesprächspartner. Schweigepflicht ist selbstverständlich.

Ansprechpartnerin in Bettenhausen und den angrenzenden Stadtteilen ist Angelika Bromm-Vöckel. Sie ist selbst Pflegebegleiterin, pflegt ihre demenzkranke Mutter und kennt daher die Bedürfnisse pflegender Angehöriger.

Kontakt und weitere Infos: Angelika Bromm-Vöckel, 0561-519767, ZEDA (Elke Just-Lindemann) 0561-21414 oder Stadtteilzentrum Agathof, Telefon 0561-572482.

Informationen: Stadtteilzentrum Agathof Tel. 0561/572482 oder www.Agathof.de

Quelle: Artikel vom 06.07.2008

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HNA 23.04.2008



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Extra Tip 30.03.2008


Volles Programm

Viele Kurse und kulturelle Veranstaltungen: Stadtteilzentrum Agathof startet in den Frühling


Kassel. Das Stadtteilzentrum Agathof ist ein Treffpunkt, eine Freizeiteinrichtung, eine Bildungs- und Begegnungsstätte für ältere und jüngere Menschen im Kasseler Osten. Außerdem sind wir eine Beratungsstelle für Fragen rund um das Thema „Älter werden“. Wir fördern Begegnungen und Kontakte, Eigeninitiative und gegenseitige Hilfe, das soziale und kulturelle Leben im Stadtteil, die Erhaltung der selbständigen Lebensführung im Alter.

 

Mehr als 50 unterschiedliche Neigungsgruppen aus den Bereichen Gesundheit, Begegnung, Kreativität, Bildung und Kultur, sowie Medienwerkstatt stehen zur Auswahl. Einen genauen Überblick über die Angebote können sich Internetnutzer unter www.Agathof.de verschaffen. Persönlich erreichen Sie uns in der Zeit von 9.00 bis 14.00 Uhr von Montag bis Freitag unter Telefon 57 24 82 oder direkt in der Agathofstraße 48.

 

Nach den Osternferien starten viele neue Angebote. Im Bereich Gesundheit beginnt am Montag den 07. April um 14.00 Uhr ein neuer Wirbelsäulengymnastikkurs in der Losseschule und um 18.00 Uhr eine neue Yogagruppe im Stadtteilzentrum. Am Dienstag den 08. April beginnt um 11.00 Uhr ein weiterer Yogakurs. Ein Einstieg in den Tai Chi Kurs in der Schule am Lindenberg, um 16.00 Uhr, ist noch möglich. Nordic Walking ist sowohl dienstags um 10.00 Uhr möglich, als auch am freitags um 16.00 Uhr. Start ist an der Ohlebachhalle, Eichwaldstr. 108. Wassergymnastik im Hallenbad Süd startet am Mittwoch den 09. April, um 8.15 und 11.30 Uhr. Im Stadtteilzentrum Agathof trifft sich am gleichen Tag um 10.00 Uhr eine neue Gruppe zur Fußreflexzonenmassage. Eine Infoveranstaltung zum Thema Sturzprävention findet am Donnerstag, 10.04. um 10.00 Uhr statt. Es wird über die nötigen Faktoren für Bewegungssicherheit im Alter, wie z. B. Gleichgewicht, Beweglichkeit und Kraft gesprochen, um die eigene Stabilität zu fördern. Bei einem entsprechenden Kursangebot können mit verschiedenen Übungen und Kleingeräten die eigenen Fähigkeiten gefördert und verbessert werden, um langfristig den Erfolg zu sichern und die Lebensqualität zu verbessern.

 

Ein neues Angebot im Bereich Kreativität fängt am Freitag den 18.April um 10.30 Uhr, die Schreibwerkstatt an. An fünf Vormittagen entstehen Gedichte, Kurzgeschichten, Miniaturen und andere Texte, die sowohl biografisch als erfunden sein können. Anhand von Beispielen aus der Literatur und Anregungen der Kursleitung können Sie Ihre Kreativität und den Spaß am Schreiben entdecken.

 

In der Medienwerkstatt starten die neuen PC-Kurse am Montag den 07.April. Für Einsteiger beginnt um 9.15 Uhr eine neue Gruppe, ab 11.00 Uhr treffen sich Interessierte die bereits einen Einsteigerkurs besucht haben zu einem Wordkurs und um 13.15 folgt ein Internetkurs. Am Nachmittag, um 17.00 Uhr wird ein weiterer Kurs für Einsteiger angeboten. In der Offenen PC-Werkstatt am Donnerstag von 10.00 – 12.00 Uhr oder im PC-Thementreff am Freitag um 10.30 Uhr können Anfänger mit Grundkenntnissen Fragen stellen, die von versierteren Teilnehmern und einem erfahrenen Kursleiter beantwortet bekommen.

 

Angebote im Schwerpunkt Begegnung sind vielfältig. Sie reichen von gemütlichen Zusammenkünften bei Kaffee und Kuchen über Spiele wie Schach, Bridge, Skat, Canasta, Doppelkopf, Räuberrommé, bis zu Gesprächsgruppen für älter Erwerbslose, oder für Menschen in schwierigen Lebenssituationen unter dem Titel, Wenn der Alltag Sorgen macht.

 

Informationen: Stadtteilzentrum Agathof Tel. 0561/ 57 24 82 oder www.Agathof.de


Quelle: Artikel vom 30.03.2008



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Die Brücke 21.03.2008


Erfinder treffen sich im Agathof

 

Gruppe leistet einen wichtigen Beitrag zur Integration

 

Der INSTI-Erfinderclub im Stadtteilzentrum Agathof leistet seit acht Jahren einen wichtigen Beitrag zur Integration von Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion, besonders für solche, die wegen ihres Alters keine Arbeit mehr finden, die ihrer Ausbildung und Erfahrung entspricht.

Der Erfinderclub ist ein gemeinnütziger und eingetragener Verein, der mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gefördert wird. Seine Mitglieder treffen sich im Dachgeschoß des Stadtteilzentrums Agathof, Zentrumsleiterin Marianne Bednorz half bei der Gründung.

Der Verein bietet kostenlos allen Interessierten seine Beratung an und gibt außerdem die Möglichkeit, sich mit Unternehmern und deren Medienvertretern zu treffen.

Der Club wurde in Kassel im Rahmen des Verbundprojektes Innovationsstimulierung der deutschen Wirtschaft (INSTI) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Herbst 1999 gegründet und durch das Projektmanagement INSTI – Erfinderclubs des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln geleitet. Seit dieser Zeit sind mehrere Erfindungen von Clubmitgliedern durch Patente und Gebrauchtmuster geschützt worden.

Die Mitglieder sind ständige Teilnehmer des bundesweiten Wettbewerbs für INSTI-Erfinderclubs „Eins hoch drei“ (insti-ideen-impulse) und weitere Wettbewerbe. Drei Mal nahmen sie an der jährlichen internationalen Erfindermesse IENA in Nürnberg teil, zwei Mal wurden Erfindungen mit Silbermedaillen und Ehrenurkunden ausgezeichnet. Im Jahr 2004 wurde die Innovation „Vielseitiges elektromechanisches Massagegerät“ im Rahmen der INSTI-VDI-Aktion „Ideen-Reich“ als eine der besten Erfindungen ausgewählt. Im Jahr 2006 zählte eine Innovation zu den 20 ausgewählten Erfindungen aus 140 INSTI-Erfinderclubs.

Die Arbeit des Clubs lebt durch die engagierte Mitarbeit seiner Mitglieder sowie durch die Unterstützung von Sponsoren und Behörden. Neue Mitglieder – egal ob Schüler, Studenten oder Senioren – sind immer willkommen.

 

Igor Reznikov, Leider des Erfinderclubs


Weitere Informationen unter Angebote
 

Quelle: Artikel vom 21.03.2008


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HNA 07.02.2008


Pflegebegleiter helfen Familien

"Im Stadtteilzentrum Agathof startet Kursangebot am 11. Februar
"

Von Jörg Steinbach
 

Bettenhausen. Das Bundesmodellprojekt „Pflegebegleiter“ startet am 11. Februar auch im Kasseler Osten. Pflegebegleiter unterstützen pflegende Angehörige.

Im Rahmen des Modellprojekts werden zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung neue Formen und Strukturen einer Pflege zuhause erprobt. Die häusliche Pflege in der Familie fordert viel Kraft und Zeit von den Angehörigen – vor allem dann, wenn die Pflege auf wenigen Schultern ruht. Pflegende sind oftmals rund um die Uhr gefordert und haben wenig Zeit für eigene Bedürfnisse und Interessen. Dadurch wird ihnen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erschwert.


Die Begleitung und Entlastung pflegender Angehöriger steht daher im Mittelpunkt des Projekts. Ehrenamtlich engagierte Bürger erhalten im Kurs eine qualifizierte und zertifizierte Vorbereitung zum Pflegebegleiter. Die ausgebildeten Ehrenamtlichen sollen pflegende Angehörige entlasten und begleiten, indem sie zuhören, Hilfe zur Selbsthilfe anbieten, die Kompetenzen der Pflegenden stärken und über bestehende Hilfsangebote informieren.


Pflegebegleiter nutzen und fördern zudem entsprechende Netzwerke in der Nachbarschaft und im Stadtteil. Die Träger des Modellprojekts in Kassel sind die Diakoniestationen der Evangelischen Kirche in Kooperation mit dem Referat für Altenarbeit der Stadt Kassel. Für den Kasseler Osten werden die Ausbildungskurse im Stadtteilzentrum Agathof veranstaltet.


Der Kurs in Bettenhausen beginnt am Montag, 11. Februar, und dauert bis zum 28. April. Die Leitung des Kurses jeweils montags von 17 bis 21.30 Uhr liegt bei Elke Just-Lindemann (Tel. 0 55 43/91 03 05) und der ehrenamtlichen Mitarbeiterin Angelika Bromm-Vöckel (Tel. 0561/51 97 67).

Weitere Auskünfte und Anmeldung in den Diakoniestationen (Tel. 0561/7 07 36 10) oder im Stadtteilzentrum Agathof, Agathofstraße 48, 34123 Kassel, Tel. 0561/57 24 82. 
Weitere Informationen unter Angebote


Quelle: Artikel vom 07.02.2008 



 Elke Just-Lindemann (links) und die ehrenamtliche Mitarbeiterin Angelika Bromm-Vöckel.



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HNA 21.01.2008


"Bundespräsident lobt das Kasseler Kistenprojekt"

Kassel. In elf europäischen Ländern packten Senioren ihre Erinnerungen in Kisten und schickten sie in einer Ausstellung auf die Reise. Das vom Stadtteilzentrum Agathof mit erheblicher städtischer Unterstützung kreierte Projekt "Making Memories Matter - Erinnerungen Raum geben" (MMM) nahm 2007 erfolgreich an der bundesweiten Aktion "Deutschland - Land der Ideen" teil.
Jetzt hatte Bundespräsident Horst Köhler als Schirmherr des Wettbewerbs Vertreter der ausgewählten 365 Projekte zum Empfang in den Schlüterhof nach Berlin geladen. In lockerer Atmosphäre unterhielt sich Köhler mit den Projektvertretern und informierte sich über Details. Als Vertreter des Agathof und für "MMM" nahm Manfred Zalfen an der Veranstaltung teil. "Ich war beeindruckt von der Art und Weise, wie der Bundespräsident auftritt - informiert, locker und interessiert", sagt Zalfen. Köhler lobte die europaweite Beteiligung und die Wahl der Zielgruppe.
Stadtkämmerer und Sozialdezernent Dr. Jürgen Barthel freut sich über die positive Reaktion: "Making Memories Matter", ist im Bereich der Seniorenarbeit inzwischen ein wichtiger Botschafter für die Qualität der Arbeit mit Älteren in Kassel."
Die nächste Ausstellung findet ab 21. Januar 2008 in Paris statt. Zuletzt waren mehr als 80 Erinnerungskisten des 2004 gestarteten Projektes während der documenta 12 im Foyer des Kasseler Amtsgerichtes zu sehen.

Weitere Informationen unter
www.agathof.de

Quelle: Artikel vom 21.01.2008










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Extra Tip 13.01.2008


Pflegende Angehörige unterstützen

Bundesmodell-Projekt Pflegebegleiter startet im Kasseler Osten


Kassel. Im Rahmen der Weiterentwicklung der Pflegeversicherung werden neue Formen und Strukturen einer Pflege zu Hause erprobt.
Die häusliche Pflege in der Familie fordert viel Kraft und Zeit - vor allem wenn die Pflege auf wenigen Schultern ruht. Pflegende sind oftmals rund um die Uhr gefordert und haben wenig Zeit für eigene Bedürfnisse und Interessen. Dadurch wird ihnen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erschwert.
Die Begleitung pflegender Angehöriger steht daher im Mittelpunkt des Projekts. Ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger erhalten eine qualifizierte und zertifizierte Vorbereitung zum "Pflegebegleiter".
Sie sollen pflegende Angehörige entlasten und begleiten, indem sie zuhören, "Hilfe zur Selbsthilfe" anbieten, ihre Kompetenzen stärken und über Hilfsangebote vor Ort informieren. Sie nutzen und fördern Netzwerke in der Nachbarschaft und im Stadtteil.
Träger des Projekts in Kassel sind die Diakoniestationen der Evangelischen Kirche in Kooperation mit dem Referat für Altenarbeit der Stadt Kassel. Für den Kasseler Osten wird das Projekt im Stadtteilzentrum Agathof durchgeführt.
Der Informationsabend zum Kurs "Pflegebegleiter" findet statt am, Montag, den 28.01.2008 um 17.00 Uhr, im Stadtteilzentrum
Agathof, Agathofstraße 48, 34123 Kassel. Der Kurs beginnt am 11. Februar bis zum 28. April 2008, jeweils montags von 17.00 bis 21.30 Uhr. Die Kursleitung haben Elke Just-Lindemann, Tel. 05543/910305 und Angelika Bromm-Vöckel, Tel. 0561/519767 aus Bettenhausen.
Weitere Auskünfte und Anmeldung in den Diakoniestationen, Tel. 0561/70736-10, oder im Stadtteilzentrum Agathof, Agathofstraße 48, Tel. 572482. Oder unter
www.Agathof.de.

Quelle: Artikel vom 13.01.2008


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