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HNA 21.04.2012


Grußwort von Herrn Ralf Gaumann, Hessisches Sozialministerium, Referatsleiter Seniorinnen und Senioren anlässlich der Abschlussveranstaltung des Pilotprojektes „Erinnerungen im Netz“ am 19.04.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst einmal möchte ich mich für die Einladung zu der heutigen Veranstaltung und die Gelegenheit, ein Grußwort sprechen zu können, bedanken. Von Herrn Staatsminister Grüttner und Frau Staatssekretärin Müller-Klepper, die beide aufgrund langfristig anberaumter Termine leider verhindert sind, soll ich ganz herzliche Grüße und Glückwünsche zur Preisverleihung ausrichten.

Schon in meiner kurzen Zeit als neuer Referatsleiter für „Seniorinnen und Senioren“ im Hessischen Sozialministerium habe ich die Worte „Agathof“ und „Erinnerung im Netz“ schnell gehört. Deshalb freut es mich auch ganz besonders, heute hier bei Ihnen in Kassel sein zu können.

Die heutige Feier ist ein schöner Anlass, den Verein Agathof e. V. und sein hervorragendes Engagement zu würdigen.
Wir leben in einer sehr umtriebigen Zeit, in der sich vieles wandelt und weiterentwickelt.

Die Stichworte dazu sind u.a. Globalisierung, Technologisierung, Networking, demografische Entwicklung, Alterung der Gesellschaft. In dieser schnelllebigen Zeit, in der viele Menschen nach Halt suchen, gründeten im Jahr 2003 beherzte Frauen und Männer den Verein Agathof e. V.

Zweck des Vereins ist die Unterstützung und Bereicherung von und für ältere Bürgerinnen und Bürger von Kassel-Ost sowie die Förderung des nachberuflichen Engagements und die Auseinandersetzung älterer Menschen mit neuen gesellschaftlichen Entwicklungen.

Das bürgerschaftliche Engagement wurde zu Recht Anfang Dezember in einem bundesweiten Wettbewerb – „Der ideale Ort“ – von über 600 Einsendungen durch „Das Örtliche“ in der Kategorie „Institutionen“ ausgepriesen und mit 10.000 Euro dotiert. Sie haben verdientermaßen den ersten Preis gewonnen. Dazu beglückwünsche ich Sie.

Mit seinem Auftrag leistet der Verein einen vorbildlichen Beitrag zur Verbreitung eines differenzierten Altersbildes und übt einen positiven Einfluss auf das Zusammenleben der Generationen aus. Mit großer Umsicht und Sensibilität richtet er den Blick auf die Realität. Zu dieser gehört auch das Internet, die digitalisierte Welt. Die erlebte Schnelllebigkeit und das drohende Vergessen führten zur Entwicklung einer Idee, eines neuen Projektes. Das Bewahren historischen Wissen und die Verbundenheit mit der Heimatgemeinde in Form von Bildmaterial, Geschichten und Zeitzeugenberichten und -informationen sollten erhalten und nutzbar gemacht werden. Die neuen technischen Möglichkeiten sollten hierfür eingesetzt werden.

Das Projekt bietet Halt, Integration, Identifikation, Verbundenheit, Teilhabe älterer Menschen an neuen Medien; neue Medien werden für ältere Menschen „salonfähig“ gemacht.

Das bürgerschaftliche Engagement der Seniorengruppe des Agathofs ist besonders hervorzuheben. Die Landesregierung setzt mit Ihrer „Seniorenpolitischen Initiative“ Schwerpunkte Ihrer Sozialpolitik und trägt damit der demografischen Entwicklung Rechnung.

Einer der wesentlichen Punkte der Seniorenpolitischen Initiative ist dabei gerade das „Engagement und die Teilhabe im Alter“.
Ältere Menschen verfügen über wertvolle Erfahrungen, die sie durch vielfältiges Engagement für die Gemeinschaft einsetzen.
Dieses Engagement zu fördern, auszubauen und durch Fortbildungsangebote qualifiziert zu begleiten, ist auch Aufgabe der Politik. In einer alternden Gesellschaft gilt es ferner, die politische Teilhabe der Seniorinnen und Senioren zu fördern und ihre Sichtweisen besonders in das kommunale Geschehen stärker einzubinden.

Es gilt nicht nur mit Blick auf die steigende Lebenserwartung in unserer Gesellschaft „Superlative“ zu vermelden, sondern auch im Bereich des Ehrenamts – und hier ist in besonderer Weise zu beobachten, wie eine alternde Gesellschaft neue Chancen hervorbringt: Denn nie zuvor waren ältere Menschen so aktiv und engagiert wie heute. Ob in Vereinen, Verbänden, in den Kirchen, der Politik oder in der Nachbarschaft. Ältere Menschen engagieren sich in nahezu allen Bereichen der Gesellschaft und gestalten sie aktiv mit. Sie sind feste Stützen einer aktiven Bürgergesellschaft.

Nach dem 3. Freiwilligensurvey (1999-2009) wuchs der Anteil der ehrenamtlich engagierten 60- bis 69-Jährigen in den letzten 10 Jahren von 31 auf 37 Prozent. In der Altersgruppe der über 70-Jährigen stieg die Quote um 5 Prozentpunkte auf rund 25 Prozent. Damit hat sich dem Survey zufolge „die Grenze, bis zu der sich ältere Menschen noch recht aktiv in die Zivilgesellschaft einbringen, in Richtung des Alters von etwa 75 Jahren hinausgeschoben“. Zunehmend überschreiten Einzelne aber selbst diese Schwelle, und bis zur Altersgruppe der 65- bis 69-Jährigen ist inzwischen sogar ein leichter Anstieg („Ruhestandsgipfel“) festzustellen, während bei früheren Erhebungen die Engagementquote schon früher fiel. Die Autoren bewerten dies als den „auffälligsten und interessantesten Trend“ innerhalb ihrer Untersuchung. Sie stellen ferner fest, dass das „Engagement der Älteren….durch deren zunehmende körperliche und geistige Fitness begünstigt“ werde und sich auch positiv auf das Wohlbefinden der Seniorinnen und Senioren auswirke: „Engagement bedeutet Aktivität, Herausforderung der körperlichen und geistigen Kräfte sowie soziale Integration“. Erhebungen zeigen auch, dass es bei älteren Menschen noch hohe Engagementpotenziale gibt: Viele sind bereit zu ehrenamtlichen Tätigkeiten, suchen aber noch nach Möglichkeiten, wie sie sich einsetzen können.

Einen idealen Ort hierfür finden wir im Agathof. Mit großem Engagement werden von der Seniorengruppe des Agathofes unter anderem Bilder, Dokumente sowie Filme digitalisiert, Zeitzeugen interviewt und diese Inhalte und Quellen im Internet bekannt gemacht. Das Portal bietet damit historische Dokumente, Geschichten und Erlebtes aus und über den Kasseler Osten. Kurzum: ein gelungenes Beispiel aktiver, bürgerschaftlich getragener Seniorenpolitik.

Ehrenamtliches Engagement, die Qualifizierung dafür und dessen Ausübung, regt lebensbegleitendes Lernen an, fördert geistige und körperliche Aktivität und trägt zum Erhalt von Gesundheit und Alltagskompetenz bei. Nicht zuletzt der Umgang mit neuen Medien und Technologien kann die Teilhabe im Alter und die geistige Gesundheit stärken. Gerade in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkte Seniorinnen und Senioren finden über das Internet neue Möglichkeiten der Information und Kommunikation.

Das Internet hat sich zu einem Teil des täglichen Lebens entwickelt. Für Menschen in fortgeschrittenem Alter, und vor allem in ihrer Bewegung eingeschränkte Seniorinnen und Senioren, bietet es die Chance, den Alltag zu erleichtern, Kontakte zu pflegen und sich Informationen zu beschaffen, die auf anderem Weg nicht zu erreichen wären. Ein Leuchtturmprojekt in diesem Zusammenhang ist die Kasseler Initiative „Erinnerungen im Netz“! – und da sind wir wieder bei der heutigen Veranstaltung! Wertvolles Wissen von Zeitzeugen wird erhalten und nutzbar gemacht. Die Hessische Landesregierung unterstützt diese Entwicklung, da die neuen Medien gerade für ältere Menschen interessante Möglichkeiten bieten, besser am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können und auch Jung und Alt zusammenzuführen.

2007 knüpfte der Verein die ersten Kontakte mit seiner Projektidee zum Hessischen Sozialministerium. Das Projekt „Erinnerung im Netz“ überzeugte. Mit Fördermitteln des Hessischen Sozialministeriums und mit Unterstützung von Ministeriums-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeitete sich die zunächst kleine engagierte Gruppe in die neue Technik ein. Zunächst wurden die Materialien des Stadtteiles Bettenhausen aufgearbeitet, und mittlerweile werden die Stadtteile Forstfeld, Unterneustadt und Waldau mit einbezogen. Eine Redaktionsgruppe trifft sich wöchentlich und hat inzwischen einen beachtlichen Datenschatz von 250 Geschichten und Informationen online gestellt. Der Blick auf die Homepage ist beindruckend.

Das Pilotprojekt hat sich sehr erfolgreich bewährt. Und kann als Vorbild für viele andere Regionen in Hessen gelten. Es zeigt, dass Wertschätzung von Menschen und ihrer Geschichte mit Hilfe der neuen Techniken aktiv bewahrt werden können. Darüberhinaus ermöglicht dieses Projekt vielen Interessierten, sich zu beteiligen und auszutauschen.

Ich bedanke mich bei dem Verein Agathof, dem Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeitern „Erinnerung im Netz“ sowie allen Beteiligten für Ihr außerordentliches Engagement, und wünsche Ihnen weiterhin viel Freude! Machen Sie weiter so!

Vielen Dank!





Grußwort von Herrn Klaus-Peter Schöppner, Geschäftsführer der TNS Emnid, anlässlich des Empfangs von „Erinnerungen im Netz“ am 19.04.2012

Wir leben 2012 in einer Zeit voller Paradigmenwechsel, die den Bürgern zunehmend Zukunftsangst bereiten. Diese Zukunftsangst basiert auf 6 gesellschaftlichen Entwicklungen, zu denen die Initiative ‚Erinnerungen im Netz‘ einen sehr positiven Gegenwirkung leisten kann.
Die Angstmach – Faktoren Im Einzelnen:

       Golbalisierung: Das Leben wird immer undurchschaubarer und fremdbestimmter. Jede lokale Initiative, vor allem, wenn sie Regionalbewusstsein und Wurzeln schafft kann Sicherheit bieten. Wir erleben eine Renaissance des Lokalen.

Alterung der Gesellschaft: Führt in immer stärkerer Weise zum ‚Nichtbeachtetwerden‘, zum Problem, mit der Freizeit etwas anfange zu können, zu immer weniger Sozialkontakten. Diesen Entwicklungen wirkt EriN entgegen.

Fragmentierung: Die Gesellschaft zerfällt immer mehr in Partikularinteressen:  Eine Aufrechterhalt gemeinsamer Wurzel kann diese Entwicklung entgegen steuern.

Technologisierung: Immer weniger Alte verstehen die immer technischer werdende ‚junge Welt des Netzes. Andererseits werden aber immer mehr Aktivitäten aufs Netz verlagert. Jede Netzaktivität und Wissensaneignung ist daher ein großer gesellschaftlicher Beitrag.

Networking: Informelle Gemeinschaften (wie EriN) ersetzen immer mehr die Familie als Lebens- und Sicherheitsinstanz. EriN kommt damit eine gesellschaftsstabilisierende Wirkung zu.

Akzeleration: Das Leben verschnellert sich in kaum noch ertragbarer Weise. Besonders ältere Menschen stellt die Verschnellerung des Lebens vor große Probleme. EriN kann daher Ruhepol und Komtemplationsmöglichkeit sein.

Nochmals: Bedauere meine Nicht-Anwesenheit sehr. Vielleicht ergibt sich ja beim nächsten Jubiläum die Möglichkeit, vorbei zu schauen.

Viel Erfolg für Sie am Donnerstag.

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Grußwort von Frau Angelika Trilling, Stadt Kassel Referat für Altenarbeit, anlässlich des Empfangs von „Erinnerungen im Netz“ am 19.04.2012

Erinnerungen im Netz –
beispielhaft für nachberufliches Bürgerengagement

Ein „tätiges Leben“ zu führen, ist bis ins höchste Alter Voraussetzung für Wohlbefinden, Selbstbewusstsein und die Einbettung in soziale Zusammenhänge. In einer Gesellschaft des langen Lebens muss es folglich der kommunalen Altenpolitik darum gehen, dass sich den Bürgerinnen und Bürger jenseits des Erwerbslebens Tätigkeiten eröffnen, mit denen sie ihr Wissen und ihr Können weiterhin unter Beweis stellen können und zu generations- und kulturübergreifender Verständigung beitragen.

Mit den von ihr geförderten Stadtteilzentren bietet die Stadt Kassel Orte an, in denen sich wie in Laboren erproben lässt, welche Anreize und Wege Menschen brauchen, um sich zu engagieren, sich als zugehörig erleben und sich mit ihrer Umwelt lernend auseinander setzen.

Durch seine Verknüpfung von moderner Informationstechnologie und biographischem (also eigentlich „altem“) Wissen gelingt dies dem Projekt EriN auf ideale Weise. Aus den vertrauten Geschichten von einst erwächst Neues: neue Formen der Kommunikation, der Erkenntnis, der Tätigkeit und wirkt zurück auf das Erlebte und Bewahrenswerte.

Wir sind stolz auf die Kreativität und Hartnäckigkeit, mit der das Stadtteilzentrum Agathof mit EriN mitmischt im world wide web. Mit dieser Geschichtsschreibung von „unten“ stärken EriN und seine vielen Zuträger/innen die Identität des Kasseler Ostens und ermutigen gleichzeitig viele andere – ältere und nicht so alte – mitzuschreiben und mitzuweben an lebendiger Lokalgeschichte.
 
Wir freuen uns, über die Anerkennung, die EriN inzwischen weit über die Grenzen Kassels hinaus genießt und danken dem Hessischen Sozialministerium, das durch enormen materiellen Einsatz wie durch fundierten fachlichen Beistand dieses Projekt möglich machte und macht.
Wir als Stadt wollen dieses Juwel gerne weiter nach unseren Kräften und Möglichkeiten unterstützen – und vertrauten darauf, dass das dies auch für das Hessische Sozialministerium gilt.


Kassel, 19. April 2012,Angelika Trilling, Sozialamt Stadt Kassel  

 


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HNA Booklet 15.03.2012



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HNA 28.02.2012



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 HNA 16.02.2012




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Wabern informiert 10.02.2012


Neujahrstreffen der Senioren - Fortsetzung
Frau Anna-Magdalena Becker, Leiterin der „Projektgruppe Erinnerungskisten“ und der „Schreibwerkstatt“, aus dem Stadtteilzentrum Agathof, in Kassel, erinnert sich gern an Pflaumen aus Wabern. Sie hat der Pflaumenpflückerin nachfolgendes Gedicht gewidmet:

“Der Pflaumenbaum“
In Wabern steht ein Pflaumenbaum
ein Freund aus Kindertagen,
er grüßt mich über Zeit und Raum,
wenn seine Zweige Blüten tragen.

Wir waren damals jung und klein,
zwei Wesen aus Gottes Garten,
wollten schnell erwachsen sein
und konnten es kaum erwarten.

Du sammeltest Ringe, Jahr um Jahr,
ich ging in Schulen zum Lernen;
Du wurdest groß und wunderbar,
mich zog es in blaue Fernen.

Doch im Herbst kommen alle
nach Wabern zurück;
Wir essen deine Pflaumen so gerne,
ich aber finde mein Kinderglück
nach all dem vielen Gelerne.


Projekt „Erinnerungskisten“ auch in Wabern

Bürgermeister Günter Jung würdigte in seinem Grußwort die Lebensleistung der Senioren und ermunterte sie ihre Erinnerungen festzuhalten.



Hildegard Weiszenburger dankt Frau Linda Fundt und allen Kistenbauern aus Kassel für ihr Kommen.



Von rechts im Bild: Frau Anni Wespatat mit Frau A.-M. Becker, Kassel, vor den leeren Kisten für Wabener Erinnerungskisten.
“Erinnern und Bewahren - Lebensgeschichten älterer Menschen in Wabern“
Hildegard Weiszenburger ermuntert ebenfalls die anwesenden Gäste ihre Lebensgeschichten in Erinnerungskisten festzuhalten und lädt zum ersten Treffen ins „Café am Rathaus“ ein.
Interessierte Seniorinnen und Senioren melden sich bitte bei Frau Weiszenburger, Tel.: 7770


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Wabern informiert 03.02.2012


Seniorenclub Wabern e.V.

Neujahrstreffen der Waberner Senioren - Ein Rückblick
Das Neujahrstreffen der Senioren in Wabern ist schon eine liebgewordene Tradition. Nachdem im vergangenen Jahr der Seniorenbeirat der Gemeinde als Gastgeber fungierte, erfolgte in diesem Jahr die Einladung durch den Vorstand des Seniorenclubs.
Hildegard Weiszenburger begrüßte 110 Frauen und Männer in der frühlingshaft geschmückten Mehrzweckhalle, in Wabern.


Als Hausherrn hieß sie Herrn Bürgermeister Günter Jung herzlich willkommen und bat ihn auch sogleich um ein Grußwort.
Für die gute Zusammenarbeit mit dem Seniorenbüro dankte sie bei der Begrüßung der Seniorenbeauftragten Frau Alexandra Vogt-Schulz, Frau Alexandra Kumaus und dem Seniorenbeiratsvorsitzenden Herrn Helmut Engel.
Beim Betreten des Saales staunten die Gäste über große Holzkisten auf der Bühne. Sie waren gefüllt/dekoriert mit Erinnerungsstücken besonderer Art. Drei Senioren aus dem „Stadtteilzentrum Agathof“, in Kassel, waren angereist um ihre Lebensgeschichten in diesen Erinnerungskisten zu präsentieren. Sie beteiligten sich an einem europäischen Projekt, das in einzelnen Städten durchgeführt wurde. Als eine große, gemeinsame Ausstellung bereisten diese Kisten europäische Länder.
Frau Anna-Magdalena Becker, die Leiterin der Gruppe, begrüßte die Gäste zunächst mit einem Gedicht:
Mein Wunsch für das Jahr 2012
Wieder ist ein Jahr versunken in das Meer der Ewigkeit,
alles hat es mitgenommen Freude und auch Herzeleid.
Wie ein unbescholtenes Kind, das noch nichts zerbrochen hat
ist das neue Jahr gekommen; was hat es uns mitgebracht?
„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ alles ist noch offen,
und wie immer woll´n wir hoffen, dass die Guten länger bleiben
und die Schlechten schnell vergehn!
Anschließend stellte Frau Becker das Projekt „Erinnerungskisten“ vor:
Lebensgeschichten mit Kindheitserinnerungen, Kriegs- und Nachkriegszeit, Wiederaufbau und berufliche Entwicklung, Trauer und Freude - alles gehört zu einer erfüllten Lebenszeit. Diese Lebensgeschichten sind es wert festgehalten zu werden, nicht nur mündlich, weitererzählt.
Mit der Gestaltung von Erinnerungskisten - durch Erinnern und Bewahren - bleiben diese Lebensgeschichten nachkommenden Generationen erhalten.
Die Erinnerungskiste von Herrn Karl Wills zeigte Werkzeuge seiner Schusterwerkstatt, die er vom Vater übernommen hatte. In seiner Biografie waren einzelne Lebenabschnitte nachzulesen.
Ein Originalstück Berliner Mauer dokumentierte die Teilung und Familienzusammenführung in der Lebensgeschichte von Frau Gerlinde Schurrat.
Frau Linda Fundt, als Älteste (89 J.) in der Gruppe, präsentierte ihr Leben eindrucksvoll mit ein paar Ballettschuhen, die in den Kriegsjahren aus einer Handtasche gefertigt wurden.
Die Erinnerungskisten wirken im doppelten Sinne, denn auch dem Betrachter erschließt sich oftmals eine Zeit, die manch Vergessenes wieder lebendig werden läßt.
Diese Erfahrungen machten auch die Betrachter in der Kaffeepause.
Hildegard Weiszenburger spannte anschließend einen Bogen von Kassel nach Wabern.
Was in anderen großen Städten, wie Prag, Brüssel, München oder Barcelona möglich war, könnte doch auch in Wabern realisiert werden?
Sie ermunterte die Anwesenden an diesem Projekt mitzuarbeiten, sich an vergangene Zeiten zu erinnern und diese Erinnerung zu bewahren.



Auch Unterstützerinnen für die kreative handwerkliche Arbeit an den Erinnerungskisten stellten sich an dem Nachmittag vor und verteilten Einladungskarten zum ersten Treffen ins „Café am Rathaus“.
Nach all den interessanten Geschichten, dem leckeren Kaffee und Kuchen (und Schnittchen) ging es im Programm weiter.
Die Bühne wurde freigeräumt für eine Ballettaufführung der Kinder aus der Ballettschule Wilkinson, Fritzlar.

Als die Musik zum „Chinesischen Tanz“ und dem „Nussknacker“ den Raum erfüllte, zeigte sich ein entzückendes Bild tanzender Kinder. Graziös und anmutig bewegten sie sich auf der Bühne. Die Gäste im Saal spendeten viel Applaus für diese besonderen Darbietungen.
Beschenkt mit Rosen schwebten sie davon.
Blumen und ein herzliches Dankeschön für ihr Kommen erhielten auch die Gäste aus Kassel.
Ebenso ein herzliches Dankeschön dem fleißigen Team unter der Leitung von Karin Israng-Schubert, den Helfern beim Tische und Stühle forträumen und der Unterstützung auf und hinter der Bühne. Danke für die Fotos, die wir hier und in der nächsten Ausgabe veröffentlichen dürfen. Auch das Gedicht über den Pflaumenbaum aus Wabern ist in der nächsten Ausgabe zu lesen.



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 HNA 03.02.2012





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HNA 21.01.2012


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Extra Tip 15.01.2012



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