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Der Verein / Mitgliederversammlung von 2010 und 2009

 
 
 

Protokoll der Mitgliederversammlung des Stadtteilzentrum Agathof e.V. vom 28.10.2010, von 18.30 Uhr bis 20.15 Uhr im Stadtteilzentrum Agathof, Agathofstr. 48, 34123 Kassel

 

 

Zu TOP 1     Feststellung der Tagesordnung und der Beschlußfähigkeit

Der Vereinsvorsitzende Herr Dr. Kipp begrüßt die Anwesenden zu diesjährigen Mitgliederversammlung und stellt fest, daß die Einladung rechtzeitig verschickt wurde. Die Versammlung ist beschlußfähig. Die vorgeschlagene Tagesordnung wird akzeptiert.

 

 

Zu TOP 2     Genehmigung des Protokolls vom 12.11.2009

Das Protokoll wird in der vorliegenden Form genehmigt. In TOP 5 wurde berichtet, daß von der Firma Wintershall eine Spende von 500,00 € für den Austausch mit Rumänien eingegangen ist. Frau Bethe und Frau Trilling haben Kontakt zu den Maltesern in Clusj aufgenommen, um eine sinnvolle Verwendung der Spende zu finden.

 

 

Zu TOP 3     Berichte

Sowohl im Jahr 2009 wie auch 2010 haben jeweils vier Vorstandssitzungen stattgefunden. Herr Dr. Kipp konnte sich krankheitsbedingt in diesem Jahr nicht wie gewohnt mit vollem Engagement in die Vorstandsarbeit einbringen. Ein Schwerpunkt in der Vorstandsarbeit war die inhaltliche Diskussion über die demographische Entwicklung im Stadtteil. Über den Stadtteilarbeitskreis Bettenhaus-Forstfeld hat Frau Bednorz die Diskussion auch in den Ortsbeirat Bettenhausen weitergetragen. Ziel ist, daß zusammen mit dem Leiter des Zukunftsbüros der Stadt Kassel Herrn Bieker im nächsten Jahr eine Zukunftswerkstatt Bettenhausen-Forstfeld stattfindet.

 

Herr Bischoff ergänzt, daß das Erinnerungskistenprojekt maßgeblich durch Frau Becker in der Stadt Kassel repräsentiert wird. Frau Becker berichtet von Ihren Aktivitäten in der Neuen Brüderkirche und auch in der Carl-Schomburg-Schule. Dort ist sie auch an einem neuen Projekt zum Trialog der Religionen beteiligt.

 

Frau Bednorz weist auf die Auftaktveranstaltung zur Zukunftswerkstatt am 30.11.2010 um 19.30 Uhr im Stadtteilzentrum Agathof hin. Es ist gelungen, daß die Stadt Kassel eine Prozeßbegleitung im Jahr 2011 finanziert. Aufgabe des Projektes ist eine Bestandsanalyse und weitergehend nach Wegen und Möglichkeiten zu suchen, den Demographiewandel im Stadtteil durch Vernetzung zu gestalten.

 

Im Arbeitskreis Blick in die Zukunft werden, wie Herr Löck berichtet, gesellschaftspolitische Themen und Aktualitäten bearbeitet, wie z.B. Stuttgart 21 oder das Buch von Sarazzin.

 

Frau Jordan berichtet von ihrer Tätigkeit im Gesundheitsamt, wo sie einen Gesundheitswegweiser für zugewanderte Menschen in der Region Kassel erstellt, der aber nur im Internet verfügbar ist.

 

 

Zu TOP 4     Jahresabschluß 2009

Herr Bischoff stellt den vom Steuerbüro Schneider erstellten Jahresabschluß 2009 vor. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung der laufenden Einnahmen und Ausgaben sind die Einnahmen von 110.000,00 € auf 104.000,00 € gesunken, was auf die geringen Ausstellungsaktivitäten zurückzuführen ist. Bei den Einnahme schlägt sehr positiv zu Buche, daß der Zuschuß des AWO-Bildungswerkes auf 17.125,00 € gestiegen ist. Die Personalkosten, die der größte Posten bei den Ausgaben sind, sind leicht von 63.000,00 € auf 65.000,00 € gestiegen für den Verein Stadtteilzentrum Agathof e.V. hat die Geschäftstätigkeit im Jahr 2009 ein positives Ergebnis von 10.544,00 € erbracht.

 

Dieses positive Ergebnis legt sich auch in der Bilanzsumme nieder, die von 82.000,00 € auf 90.000,00 € gestiegen ist. Dieses Vermögen des Vereins setzt sich im wesentlichen aus Sachanlagen in Höhe von 4.576,00 € und verfügbare Mittel in Höhe von 85.407,00 € zusammen.

 

 

Zu TOP 5     Aussprache und Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung

Herr Bischoff präsentiert den Vorschlag des Steuerbüros zur Verwendung des Überschusses. Von dem Gesamtbetrag 10.544,00 € wird ein Teilbetrag in Höhe von 1.242,00 € in die freie Rücklage eingestellt der verbleibende Jahresüberschuß in Höhe von 9.301,00 € wird in die zweckgebundene Rücklage eingestellt, die nur den satzungsgemäßen Zwecken dienen darf.

 

Die zweckgebundene Rücklage besteht für folgende Vorhaben: Finanzierung Büro 25.000,00 €, Investitionsrücklagen (EDV-Anlage) 10.000,00 €, Rücklage für EIN-Projekt 15.000,00 €.

 

Herr Dr. Kipp bringt diese Vorschläge einzeln zur Abstimmung: Für die freie Rücklage in Höhe von 1.242,00 € gibt es ein einstimmiges Votum. Für die zweckgebundene Rücklage gibt es ebenfalls ein einstimmiges Votum. Die dargestellten Rücklagen werden ebenfalls einstimmig befürwortet.

 

Herr Dr. Kipp fragt, ob bei der Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung offen oder en bloc abgestimmt werden soll. Die Anwesenden stimmen einstimmig mit für die Abstimmung en bloc. Daraufhin stellt Herr Kipp den Antrag auf Entlastung. Bei fünf Enthaltungen (der Vorstandsmitglieder) erteilen alle Anwesenden die Entlastung.

 

Die gute finanzielle Ausstattung des Vereins bietet die Voraussetzung, daß die Arbeit im Stadtteilzentrum Agathof für die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter und Nutzer verbessert werden soll. Als erstes Investitionsvorhaben steht die Erneuerung des PC-Netzwerkes von 2004 an. Als nächstes Projekt steht die Erneuerung der Tische und Stühle in den Gruppenräumen im Erdgeschoß an. Die Einbauküche, die inzwischen über 20 Jahre alt ist, bedarf ebenfalls einer Erneuerung. Die Stereoanlage entspricht nicht mehr den Bedürfnissen des Bardenclubs. Diese Vorhaben müssen natürlich in einzelnen Schritten vorbereitet und umgesetzt werden. Das Nutzerplenum hat signalisiert, sich mit der Umlage daran zu beteiligen.

 

Die diesjährige Fahrt für die ehrenamtlichen Mitarbeiter wurde von Frau Bednorz organisiert und führte nach Bad Arolsen, Frau Schade bedankte sich bei Frau Bednorz für die sehr gelungene Veranstaltung.

 

 

Zu TOP 6     Sonstiges

Herr Löck macht den Vorschlag zu überlegen, ob der Ortbeirat in das Stadtteilzentrum Agathof eingeladen werden soll. Diese Form der Öffentlichkeitsarbeit ist für den Verein sehr wichtig.

 

Herr Dr. Kipp schließt die Versammlung und bedankt sich für die engagierte Diskussion.

 

 

 

 

 

 

Dr. Johannes Kipp                                                   Armin Bischoff

Vorstandsvorsitzender                                              Protokollführer





Protokoll der Mitgliederversammlung des Stadtteilzentrum Agathof e.V.
vom 12.11.2009,
von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr im Stadtteilzentrum Agathof, Agathofstr. 48, 34123 Kassel


Zu TOP 1 Feststellung der Tagesordnung 

Der Vereinsvorsitzende Herr Dr. Kipp eröffnet die diesjährige Mitgliederversammlung. Er stellt fest, dass die Versammlung beschlussfähig ist und rechtzeitig eingeladen worden ist. Zur Tagesordnung werden keine Ergänzungen gewünscht.


Zu TOP 2 Genehmigung des Protokolls vom 05.06.2008

Das Protokoll wurde mit der Einladung mitverschickt, es wird in der vorliegenden Form genehmigt.


Zu TOP 3 Schwerpunktthema konzeptionelle Weiterentwicklung des Stadtteilzentrums  Agathof

Herr Dr. Kipp begrüßt die zu diesem Thema eingeladenen Gäste, Frau Trilling, Leiterin des Referats Altenhilfe der Stadt Kassel und Herrn Bieker, Leiter des Zukunftsbüros der Stadt Kassel. Frau Trilling führt aus, dass unter Paradigmenwechsel die verstärkte Gemeinwesenorientierung der offenen Altenhilfe verstanden wird. Das Stadtteilzentrum Agathof für ältere Menschen kann auf eine inzwischen 20jährige Geschichte zurückblicken und hat diesen Aspekt des Stadtteilbezugs immer mitgedacht. In dieser Zeit haben sich die Definitionen und auch Selbstdefinitionen von Personengruppen wie Senioren stark verändert. Es gab Generationen, in denen das Alter ein wesentliches Kriterium war, während es jetzt zunehmend generationsübergreifend die Orientierung an Interessen oder auch der Stadtteilbezug an Bedeutung gewinnt.

Bei der Frage der Öffnung des Stadtteilzentrums muss untersucht und geklärt werden, ob es im Stadtteil Personengruppen gibt, die noch eingebunden werden sollen bzw. wie Menschen erreicht werden, die traditionellerweise schwer erreichbar sind (z.B. arbeitslose Mitbürger). Aus der Gemeinwesenarbeit der vergangenen Jahrzehnte lässt sich die Erfahrung ableiten, dass eine Mobilisierung am ehesten über einen gemeinsamen Protest gegen irgendwelche Missstände zu erreichen ist.

Herr Bieker, der Leiter des Zukunftsbüros der Stadt Kassel, beschäftigt sich mit der demokraphischen Entwicklung. Kassel schrumpft nur um 3% bis zum Jahr 2025. Weniger, älter, bunter, das sind die erwarteten Trends. Zusätzlich lässt sich die Entwicklung beobachten, dass Menschen im Alter verstärkt in die Stadt zurück ziehen, wegen dem besseren und leichter erreichbaren Versorgungsangeboten. Er beschreibt die sechs Leuchtturmprojekte zum Thema Bildung in der Stadt Kassel. Herr Bieker sagt zu, dass ab nächstem Jahr stadtteilbezogen die Prognosedaten abgerufen werden können.

In der lebhaften Diskussion wurde unter anderem herausgearbeitet, was unter Paradigmenwechsel zu verstehen ist, z.B. von der Angebotsseite auf die Bedarfsseite zu gehen. Dies impliziert mitunter ein generationsübergreifendes und vernetztes Arbeiten mit der Zielsetzung, welche Bedarfe im Stadtteil gesehen werden. Herr Kipp bedankt sich bei Frau Trilling und Herrn Bieker für ihre Diskussionsbeiträge und lädt alle Anwesenden zur Fortführung der Diskussion am 18.02.2010 ein.


Zu TOP 4 Berichte des Vorstandes, des Geschäftsführers und der Zentrumsleiterin

Herr Kipp berichtet, dass im Jahr 2008 drei Vorstandssitzungen stattgefunden haben.

Herr Bischoff berichtet, dass das Erinnerungskistenprojekt unter veränderten Bedingungen weiterläuft. In diesem Jahr war im Lutherturm eine sehr schöne Ausstellung zur Museumsnacht und auch zum Tag des Denkmals. Für 2010 ist eine große Ausstellung in Schwerin geplant.

Frau Bednorz berichtet, dass das Stadtteilzentrum sehr gut ausgelastet ist, zur Zeit laufen rund 50 Gruppenangebote im Stadtteilzentrum Agathof.

Die Arbeit im Stadtteilzentrum Agathof wird getragen von der Leitidee, dass Begegnung und Kommunikation der Prävention von Erkrankungen dienen, jeder Mensch braucht Anerkennung und soziale Einbindung in einem Gruppenkontext.


Zu TOP 5 Jahresabschluss 2008

Herr Bischoff stellt den vom Steuerbüro Schneider erstellten Jahresabschluss 2008 vor. Positiv hervorzuheben ist, dass das Stadtteilzentrum mit einem Überschuss von 5.972,00 € abschließt. Es ist zu erwarten, dass im Jahr 2009 der Überschuss geringer ausfallen wird, da dann eine zweite Person in der Verwaltung beschäftigt sein wird. Auf der Einnahmenseite ist es sehr erfreulich, dass das AWO-Bildungswerk uns mit einer Summe von rund 17.000,00 € bezuschusst hat, weitere Spenden kamen von der Fieseler-Stiftung und dem Seniorenbeirat. Von Wintershall haben wir eine Spende von 500,00 € für den Austausch mit Rumänien erhalten. Dazu soll von der Gruppe der Kistenbauer ein Vorschlag entwickelt werden.


Zu TOP 6  Aussprache und Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung

Herr Kipp bringt die einzelnen Punkte des Vorschlages des Steuerberaters zur Abstimmung. Die zweckgebundene Rücklage soll für die Zwecke, Finanzierung Büro in Höhe von 25.000,00 €, Investitionsrücklagen (Gebäude und Anlagen) in Höhe von 10.000,00 €, Rücklage für „Ein-Projekt“ in Höhe von 15.000,00 € gebildet werden.

Die Mitgliederversammlung beschliesst einstimmig bei einer Enthaltung diese Rücklagenbildung.

Als weiteres wurde beschlossen, dass der vorgelegte Jahresabschluss zum 31.12.2008 genehmigt wird, dem Geschäftsführer und dem Vorstand die Entlastung erteilt wird und der Jahresüberschuss in Höhe von 5.972,00 € mit einem Teilbetrag in Höhe von 835,00 € der freien Rücklage zugeführt wird und der verbleibende Überschuss in Höhe von 5.136,00 € der zweckgebundenen Rücklage zugeführt wird. Dieser Vorschlag wird einstimmig bei null Enthaltungen beschlossen.


Zu TOP 7 Sonstiges

Herr Kipp verweist auf die Vorstandssitzung am 18.02.2010 in der die konzeptionelle Diskussion fortgesetzt werden soll.


Dr. Johannes Kipp Armin Bischoff
Vorstandsvorsitzender Protokollführer