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Der Verein / Mitgliederversammlung von 2015 und 2016

 
 
  Protokoll der Mitgliederversammlung des Stadtteilzentrums Agathof am 20.05.2016 im Stadtteilzentrum Agathof, Agathofstr.48, 34123 Kassel
von 10.30 bis 12.00 Uhr


TOP 1: Feststellung der Tagesordnung und der Beschlussfähigkeit


Frau Ostermann als Vereinsvorsitzende eröffnet die Mitgliederversammlung und begrüßt alle Mitglieder. Sie stellt die Beschlussfähigkeit fest und auf ihre Rückfrage kommen keine Ergänzungen zur Tagesordnung.


TOP 2: Genehmigung des Protokolls vom 01.07.2015

Das mit der Einladung verschickte Protokoll wird ohne Änderungen akzeptiert.


TOP 3: Berichte des Vorstandes, des Geschäftsführers und der Leiterin des Statteilzentrums


Bericht des Vorstandes: Frau Ostermann berichtet, dass im vergangenen Jahr die Renovierung und Sanierung der Räume im Stadtteilzentrum Agathof das bestimmende Thema war. Erst ein Treffen mit dem GWG Geschäftsführer Herrn Ley hat dem Vorhaben den richtigen Schub gegeben und dazu geführt, dass auch der gesamte Eingangsbereich mit in die Sanierungsplanung einbezogen wurde. Dadurch wurden die Kosten auf über 300.000,00 € erhöht. Nach der Einigung zwischen der Stadt Kassel als Mieter und der GWG als Eigentümer wurde die Umsetzung für dieses Jahr beschlossen, sie soll im Sommer durchgeführt werden.

Bericht des Geschäftsführers: Wenn Frau Bednorz zum 31.03.2017 in Rente geht, soll als Nachfolger/in zum 01.01.2017 ein Mitarbeiter/in eingestellt werden, der dann, in der Übergangszeit, von Frau Bednorz eingearbeitet werden kann. Eine entsprechende Stellenanzeige wurde Anfang des Monats in der HNA veröffentlicht und das Bewerbungsverfahren läuft derzeit an.

Beim Sozialamt der Stadt Kassel läuft ein Antrag, dass wir einen Zuschuss für die Einarbeitung der neuen Leitung erhalten. Es wird vorgeschlagen, bei Anträgen an die Stadt Kassel, den Stadtteilbeauftragten für den Stadtteil Bettenhausen anzusprechen.


Bericht der Leitung des Stadtteilzentrums: Frau Bednorz berichtet, dass sie im vergangenen Jahr viel Energie für die Renovierungsplanung aber auch für die Erhaltung des Status Quo bei dem Gruppenangebot des Stadtteilzentrums aufgewendet hat. Zeitweilig war sie auch in die Flüchtlingsarbeit im benachbarten Schuhzentrum Reno involviert.


TOP 4: Renovierung des Stadtteilzentrums Agathof (Zeitschiene und Umfang):


Wie die GWG mitgeteilt hat, laufen derzeit die Ausschreibungen für die Bauarbeiten. Geplant ist, dass Ende Juli diesen Jahres die Arbeiten beginnen und innerhalb von drei Monaten fertiggestellt werden.

Während der Umbauphase stehen der Nolli-Raum im Erdgeschoß, Räume beim Gehörlosenverband im 1. Obergeschoß und gegebenenfalls Räume im evangelischen Gemeindehaus als Ausweichquartier zur Verfügung.

Die Kosten für die Sanierung und Renovierung werden von der GWG bzw. als Mietzahlung der Stadt Kassel finanziert.

Der Verein Stadtteilzentrum Agathof ist für das Mobiliar wie Tische und Stühle zuständig. Bisher sind wir davon ausgegangen, dass wir auch für die neue Gemeinschaftsküche und eine neue Beschallungsanlage zuständig sind. Es wurde der Vorschlag gemacht, dass eine Einbauküche eigentlich Bestandteil des Gebäudes ist und insofern vom Besitzer finanziert werden müsste. Diesbezüglich bzw. über einen Zuschuss sollte nochmal mit der GWG verhandelt werden.


TOP 5: Jahresabschluss 2015

Wie Herr Bischoff ausführte, beinhaltet der Jahresabschluss 2015 nur geringe Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Im Einzelnen betrifft dies die Gewinn- und Verlustrechnung wo die Umsatzerlöse auf 110.895,00 € zurückgegangen sind, gegenüber 113.678,00 € im Vorjahr. Dieser Rückgang ist durch die Reduzierung des Zuschusses des AWO-Bildungswerkes zu erklären, er beträgt dieses Jahr 21.346,00 €, während es im Vorjahr noch 23.433,00 € waren. Auf der Ausgabenseite waren die Kosten für Personal, Abschreibung und sonstige betriebliche Aufwendungen sehr konstant, der Jahresüberschuss beträgt 10.720,00 €. Wichtig dabei ist, dass darin 10.000,00 € Spende von der Fieseler-Stiftung enthalten sind, die für die Erneuerung der Küche bestimmt ist. Im Vorjahr betrug der Überschuss 1.417,00 €.

Herr Bischoff führt weiter aus, dass sich diese Spende auch in der Bilanz widerspiegelt. Die Gesamtsumme ist von 107.113,00 € Bilanzsumme auf 116.808,00 € im Jahr 2015 angestiegen.

Das Steuerbüro Schneider hat auch einen Vorschlag zur Rücklagenbildung gemacht. Entsprechend unserer Planung wurde der Punkt Erneuerung Inventar aufgestockt auf insgesamt 29.643,00 €. Ebenfalls aufgestockt wurde die freie Rücklage, die nicht zweckgebunden ist, auf insgesamt 16.845,00 €, so dass wir insgesamt 46.488,00 € für die Erneuerung des Mobiliars zur Verfügung haben.


TOP 6: Aussprache und Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung

Herr Zalfen schlägt vor, das Konto „Aufmerksamkeiten“, das einen Betrag von 37,28 € aufweist zu ändern bzw. zu löschen. Diesem Antrag wird zugestimmt. Bezüglich der Gewinn- und Verlustrechnung, der Bilanz und der Rücklagenbildung werden keine Rückfragen gestellt.

Herr Zalfen stellt den Antrag, den Vorstand und die Geschäftsführung zu entlasten. Dieser Antrag wird einstimmig, ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen angenommen.


TOP 7: Nutzerbeirat laut Satzung

Frau Ostermann bezieht sich auf die Satzung des Vereins, dort ist im § 6 „Organe“ unter Punkt 3 der Nutzerbeirat aufgeführt. Außerdem existiert in § 9 der Nutzerbeirat, in dem auf eine Geschäftsordnung verwiesen wird.

Sie weist daraufhin, dass der Beiratsgedanke ein Relikt aus den 80er Jahren ist, der in vergleichbaren Satzungen häufig vorkommt. Dies stelle den Versuch dar, Politiker und andere Fachleute als Beratungsinstitution mit einzubeziehen. Außerdem erfüllt das Nutzerplenum, dass ein- bis zweimal im Jahr stattfindet, die Aufgabe des Nutzerbeirats.

Sie stellt den Antrag, auf der Mitgliederversammlung im nächsten Jahr die Satzung zu ändern und den § 6, Abs. 3 und den gesamten § 9 zu streichen. Dies wird einstimmig beschlossen.

Außerdem stellt sie den Antrag, dass der Vorstand eine Geschäftsordnung für das Nutzerplenum entwickelt. Dies wird einstimmig beschlossen.


TOP 8: Sonstiges

Frau Bednorz berichtet vom letzten Nutzerplenum, dass dort ihr Vorschlag, statt einem Sommerfest einen Tagesausflug z.B. in den Hessenpark zu machen große Zustimmung gefunden hat.

Herr Zalfen fragt nach, ob unser erfolgreiches Projekt „Erinnerungen im Netz“ Nachahmer in anderen Gemeinden und Regionen gefunden hat. Herr Schaeffer berichtet, dass trotz großem Engagements und Bemühung eine Übertragung nicht gelungen ist, und das hängt auch mit der Erinnerungsarbeit als solche zusammen, dass viele privat Zuhause sammeln und damit nicht an die Öffentlichkeit gehen.

Die Gruppe „Bettenhausen früher und heute“ wird aus ihrem Etat 2.000,00 € für die Renovierung und Einrichtung zur Verfügung stellen.

Vor kurzem wurden in Bettenhausen 3 Stolpersteine gesetzt, und im nächsten Nutzerplenum soll darüber beraten werden, ob eventuell die Pflege eines Stolpersteins übernommen werden kann.


Frau Ostermann bedankt sich für die engagierte Diskussion und beendet die Versammlung.


Kassel, den 27.05.2016


Rose Ostermann                    Armin Bischoff
Vorstandsvorsitzende             Protokollführer





Protokoll der Mitgliederversammlung des Stadtteilzentrums Agathof
am 01.07.2015 im Stadtteilzentrum Agathof, Agathofstr. 48, 34123 Kassel von 17.00 bis 18.15 Uhr


TOP 1: Feststellung der Tagesordnung und der Beschlußfähigkeit

Die Vereinsvorsitzende Frau Ostermann eröffnet die Sitzung mit der Feststellung der Tagesordnung und der Beschlußfähigkeit. Es werden keine Ergänzungen zur Tagesordnung gewünscht.

TOP 2: Genehmigung des Protokolls vom 26.03.2014

Gegen das Protokoll werden keine Einsprüche erhoben und es wird einstimmig beschlossen.

TOP 3: Berichte des Vorstandes, des Geschäftsführers und der Leiterin des Stadtteilzentrums

Bericht des Vorstandes: Frau Ostermann ist seit einem guten Jahr Vereinsvorsitzende. Durch die Teilnahme an zwei Nutzerplenen und an der sehr gelungenen Weihnachtsfeier hat sie viele Aspekte des Stadtteilzentrums Agathof kennengelernt.
Das Thema Vernetzung im Stadtteil war ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im vergangenen Jahr. Wegen der Einbeziehung bei der Planung „Salzmanns-Höfe“ hat sie als Vereinsvorsitzende sowohl an das Kulturamt wie auch an den potentiellen Besitzer Birk geschrieben. Eine Antwort steht noch aus.
Bezüglich der Sanierung des Erdgeschosses im Stadtteilzentrum Agathof hat sich die Umsetzung der Planung verzögert und es geht nur sehr schwerfällig im Kontakt mit der GWG voran. Die Architektin Frau Wernicke, die sowohl für das Stadtteilzentrum Agathof aktiv war und jetzt im Auftrag der GWG tätig wird, bringt die Renovierung voran und als möglicher Beginn ist das Frühjahr 2016 vorgesehen.
Im Laufe des vergangenen Jahres haben mehrere Vorstandssitzungen stattgefunden.
Bericht des Geschäftsführers: Herr Bischoff berichtet von einer Änderung in der Zusammensetzung des Vorstandes des Stadtteilzentrums Agathof. In der Satzung des Vereins steht in §7, Abs. 2: „Ein Vorstandsmitglied wird vom Ludwig-Noll-Verein benannt.“ Im Ludwig-Noll-Verein wurde Herr Peter Fellmann als neuer Vereinsvorsitzender gewählt und für den Vorstand des Stadtteilzentrums Agathof e.V. benannt. Herr Bischoff teilt mit, daß Herr Peter Fellmann als neues Vorstandsmitglied im Vorstand Stadtteilzentrum Agathof die Nachfolge von Frau Krass-Köhler antritt.
Herr Fellmann stellt sich vor, er ist Oberarzt im gerontopsychiatrischen Zentrum im Klinikum Kassel und seit einem Jahr Vereinsvorsitzender des Ludwig-Noll-Vereins.
Die anwesenden Vereinsmitglieder nehmen diese Änderungen erwartungsvoll zur Kenntnis.
Wie Herr Bischoff weiter ausführt, haben wir in diesem Jahr von dem AWO-Bildungswerk einen Zuschuß in Höhe von 21.346,24 € erhalten. Dieser Betrag übersteigt unsere Erwartungen und Herr Bischoff bedankt sich bei Frau Bednorz und Frau Westhof für ihren großen Einsatz bei der Beantragung des Zuschusses.
Der Besuch von Herrn Ley, dem Geschäftsführer der GWG, und der Denkmalspflege Ende März dieses Jahres hat dem Sanierungsvorhaben insgesamt einen Aufschwung gegeben. Das Kostenvolumen wird auf 100.000,00 € begrenzt. In die Sanierungsarbeiten soll jetzt auch die Erneuerung der Gemeinschaftsküche mit einbezogen werden. Die Anschaffung der neuen Küche ist eine Aufgabe des Vereins Stadtteilzentrum Agathof, wobei Herr Ley uns bei der Suche nach Sponsoren unterstützen möchte.
Bericht der Leiterin des Stadtteilzentrums: Frau Bednorz berichtet, daß die Planung der Sanierung des Stadtteilzentrums sie sehr belastet hat und der Einsatz von Frau Wernicke bringt viel Entspannung in das Vorhaben. Sie will versuchen für die alten Möbel, wie Tische und Stühle und die Einbauküche Abnehmer zu finden. Ein Vorschlag ist, in der Zeitschrift Köstlich eine Anzeige zu bringen.
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist, das große Angebot an offenen Veranstaltungen im Stadtteilzentrum zu bewahren. Daneben ist die Förderung der Stadtteilvernetzung ihr ein wichtiges Anliegen.
Das Projekt Erinnerungen im Netz (EriN) läuft sehr positiv und findet in allen vier Stadtteilen östlich der Fulda Anklang.
Das diesjährige Sommerfest findet am 09.07.2015 statt und es liegen schon vielfältige Anmeldungen vor.
Auf die Nachfrage, ob bei der Sanierung die Küche einen eigenen Eingang erhalten kann, sagt Frau Bednorz, daß dies geprüft wurde aber leider keine technische Möglichkeit besteht.

TOP 4: aktueller Planungsstand zum Umbau

(Siehe TOP 3)

TOP 5: Jahresabschluß 2014

Herr Bischoff stellt den vom Steuerbüro Schneider erstellten Jahresabschluß 2014 vor. Insgesamt gibt es im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügige Veränderungen. Die Bilanzsumme ist um 677,00 € auf 107.113,00 € gestiegen. In der Gewinn- und Verlustrechnung der laufenden Einnahmen und Ausgaben hat sich der Gesamtumsatz leicht auf 113.678,00 € erhöht. Größter Posten dabei sind die Personalkosten die sich auf 88.047,00 € erhöht haben. Abzüglich der Sachkosten und der Abschreibungen verbleibt ein Jahresüberschuß von 1.417,00 €, der im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von
4.212,00 € niedriger ausfällt.
Zur Verwendung des Jahresüberschusses hat der Steuerberater einen Vorschlag gemacht, den Herr Bischoff jetzt zur Abstimmung bringt:
Vom Jahresüberschuß in Höhe von 1.417,00 € wird ein Teilbetrag in Höhe von 168,34 € in die freie Rücklage eingestellt. Der verbleibende Jahresüberschuß von 1.248,66 € wird in die zweckgebundene Rücklage eingestellt.
Die zweckgebundene Rücklage gemäß § 62, Abs. 1 Nr. 1 AO wird für folgendes Vorhaben angesammelt:

Ø    Anlaufkosten für neue Projekte / Finanzierung Büro
15.000,00 €.
Ø    Investitionsrücklagen für Inventar 10.000,00 €
Ø    Rücklage für „EIN-Projekt“ 15.000,00 €
Ø    Betriebsmittelrücklage 
45.103,55 €
Summe:    
85.103,55 €
                                 
Diese Vorlage des Steuerbüros wird von der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen.

TOP 6: Aussprache und Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung

In der Aussprache wurde nach der Unterscheidung nach freier und zweckgebundener Rücklage gefragt und auf das Verzeichnis der Rücklagen im Jahresabschluß verwiesen. Außerdem wurde nach der Vorgabe der Abgabenordnung § 55 gefragt, die Rücklagen zeitnah zu verwenden. Dies schließt nicht aus, daß für größere Investitionen wie ein neues Mobiliar für das Stadtteilzentrum anzuschaffen, auch Mittel in der Rücklage angespart werden können.
Anschließend stellt Herr Oliver Leuer den Antrag auf Entlastung des Vorstandes und des Geschäftsführers. Dieser Antrag wird einstimmig, ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen angenommen. Herr Leuer dankt dem Vorstand und der Geschäftsführung für die geleistete Arbeit.

TOP 7: Sonstiges

Herr Oliver Leuer stellt die aktuellen Pläne der „Salzmann-Höfe“ vor. Der zukünftige Besitzer Herr Birk ist optimistisch, diese Planungen mit ca. 400 Wohnungen umsetzen zu können. Er ist bestrebt, bereits im Vorfeld Kaufinteressenten für die Wohnungen zu finden. Der geänderte Bebauungsplan ist von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen worden.

Frau Ostermann stellt fest, daß alles von der Tagesordnung besprochen worden ist und beendet die Sitzung.


Kassel, den 15.07.2015

Rose Ostermann  
Armin Bischoff
Vorstandsvorsitzende    Protokollführer