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Verein / Mitgliederversammlungen

 
 
 

2012

Protokoll der Mitgliederversammlung des Stadtteilzentrums Agathof e.V. vom 18.01.2012, von 17.30 Uhr bis 18.15 Uhr im Stadtteilzentrum Agathof, Agathofstr. 48, 34123 Kassel

Zu TOP 1 Feststellung der Tagesordnung und der Beschlußfähigkeit
Der Vereinsvorsitzende Herr Dr. Kipp eröffnet die Sitzung und begrüßt die Mitglieder zur Mitgliederversammlung. Die Einberufung der Mitgliederversammlung ist notwendig geworden, um die Vorstandswahlen zu wiederholen.
Die Einladung ist rechtzeitig verschickt worden und die Versammlung ist beschlußfähig.
Weitere Tagesordnungspunkte werden nicht vorgeschlagen.
Herr Bischoff wird mit der Protokollführung beauftragt.
 
Zu TOP 2 Wiederholung der Vorstandswahl
Wie Herr Kipp berichtet, müssen die Vorstandswahlen vom 02.11.2011 wiederholt werden, weil die Blockwahl vom Amtsgericht nicht akzeptiert wurde.
Herr Manfred Zalfen übernimmt als Wahlleiter die Sitzungsleitung. Herr Zalfen bittet um Vorschläge als Kandidaten für den Vorstand. Es werden vorgeschlagen: Frau Inge Bierbrauer, Frau Waltraud Schade, Herr Dr. Johannes Kipp und Frau Christa Bödicker.
Alle vorgeschlagenen Personen sind bereit zu kandidieren. Auf Nachfrage stellen sich die Kandidaten vor. Die Mitgliederversammlung beschließt, die Wahlen offen per Handzeichen durchzuführen.


Herr Zalfen schlägt Frau Bierbrauer zur Wahl vor. Sie wird mit 8 Ja-Stimmen, bei einer Enthaltung (der Betroffenen), gewählt. Sie nimmt die Wahl an.
Frau Schade wird mit 8 Ja-Stimmen, bei einer Enthaltung (der Betroffenen), gewählt. Sie nimmt die Wahl an.
Herr Kipp wird mit 8 Ja-Stimmen, bei einer Enthaltung (des Betroffenen), gewählt. Er nimmt die Wahl an.
Frau Bödicker wird mit 8 Ja-Stimmen, bei einer Enthaltung (der Betroffenen), gewählt. Sie nimmt die Wahl an.
Herr Zalfen gratuliert den Vorstandsmitgliedern zur Wahl und wünscht dem Vorstand gutes Gelingen und eine gute Teamarbeit.
Vom bisherigen Vorstand scheiden Frau Jordan und Herr Schwarz aus. Herr Zalfen dankt ihnen für ihren Einsatz für das Stadtteilzentrum.
Frau Kraß-Köhler als vom Ludwig-NolI-Verein benanntes Mitglied steht weiterhin für die Vorstandsarbeit zur Verfügung.

TOP 3 Sonstiges 
Herr Kip

 
p berichtet von der anregenden Diskussion mit dem Ortsbeiratsvorsitzenden Herrn Enrico Schäfer. Es wurden Ideen entwickelt für ein Stadtteilmanagement Bettenhausen und es kam der Vorschlag, im Stadtteilzentrum eine Gruppe zu gründen, die sich um eine Internetseite für den Kasseler Osten bemüht.
Die Idee, im Stadtteilzentrum einen täglichen Mittagstisch einzurichten, um das Zentrum Richtung Stadtteil zu öffnen, wird nicht weiter verfolgt (hohe Investitionskosten und Personaleinsatz, Hygieneanforderungen u.ä.). Derzeit wird die Möglichkeit untersucht, an einem Tag in der Woche mit unterschiedlichen Akteurinnen zu kochen. Herr Kipp schließt seine Ausführungen mit der Feststellung, daß das Stadtteilzentrum Agathof auf einem guten Weg ist. Die Zukunftskonferenz und die runden Tische haben selbstverständlich im Stadtteilzentrum getagt, was von einer hohen Akzeptanz im Stadtteil zeugt und auch ein Verdienst von Frau Bednorz ist.

Kassel, den 26.01.2012
 


Manfred Zalfen Wahlleiter   
Armin Bischoff Protokollführer    
Dr. Johannes Kipp Vorstandsvorsitzender


 2011

 
 Im Jahre 2011 fand keine Mitgliederversammlung statt.
 

 



2010



Protokoll der Mitgliederversammlung des Stadtteilzentrum Agathof e.V. vom 28.10.2010, von 18.30 Uhr bis 20.15 Uhr im Stadtteilzentrum Agathof, Agathofstr. 48, 34123 Kassel

 

 

Zu TOP 1     Feststellung der Tagesordnung und der Beschlußfähigkeit

Der Vereinsvorsitzende Herr Dr. Kipp begrüßt die Anwesenden zu diesjährigen Mitgliederversammlung und stellt fest, daß die Einladung rechtzeitig verschickt wurde. Die Versammlung ist beschlußfähig. Die vorgeschlagene Tagesordnung wird akzeptiert.

 

 

Zu TOP 2     Genehmigung des Protokolls vom 12.11.2009

Das Protokoll wird in der vorliegenden Form genehmigt. In TOP 5 wurde berichtet, daß von der Firma Wintershall eine Spende von 500,00 € für den Austausch mit Rumänien eingegangen ist. Frau Bethe und Frau Trilling haben Kontakt zu den Maltesern in Clusj aufgenommen, um eine sinnvolle Verwendung der Spende zu finden.

 

 

Zu TOP 3     Berichte

Sowohl im Jahr 2009 wie auch 2010 haben jeweils vier Vorstandssitzungen stattgefunden. Herr Dr. Kipp konnte sich krankheitsbedingt in diesem Jahr nicht wie gewohnt mit vollem Engagement in die Vorstandsarbeit einbringen. Ein Schwerpunkt in der Vorstandsarbeit war die inhaltliche Diskussion über die demographische Entwicklung im Stadtteil. Über den Stadtteilarbeitskreis Bettenhaus-Forstfeld hat Frau Bednorz die Diskussion auch in den Ortsbeirat Bettenhausen weitergetragen. Ziel ist, daß zusammen mit dem Leiter des Zukunftsbüros der Stadt Kassel Herrn Bieker im nächsten Jahr eine Zukunftswerkstatt Bettenhausen-Forstfeld stattfindet.

 

Herr Bischoff ergänzt, daß das Erinnerungskistenprojekt maßgeblich durch Frau Becker in der Stadt Kassel repräsentiert wird. Frau Becker berichtet von Ihren Aktivitäten in der Neuen Brüderkirche und auch in der Carl-Schomburg-Schule. Dort ist sie auch an einem neuen Projekt zum Trialog der Religionen beteiligt.

 

Frau Bednorz weist auf die Auftaktveranstaltung zur Zukunftswerkstatt am 30.11.2010 um 19.30 Uhr im Stadtteilzentrum Agathof hin. Es ist gelungen, daß die Stadt Kassel eine Prozeßbegleitung im Jahr 2011 finanziert. Aufgabe des Projektes ist eine Bestandsanalyse und weitergehend nach Wegen und Möglichkeiten zu suchen, den Demographiewandel im Stadtteil durch Vernetzung zu gestalten.

 

Im Arbeitskreis Blick in die Zukunft werden, wie Herr Löck berichtet, gesellschaftspolitische Themen und Aktualitäten bearbeitet, wie z.B. Stuttgart 21 oder das Buch von Sarazzin.

 

Frau Jordan berichtet von ihrer Tätigkeit im Gesundheitsamt, wo sie einen Gesundheitswegweiser für zugewanderte Menschen in der Region Kassel erstellt, der aber nur im Internet verfügbar ist.

 

 

Zu TOP 4     Jahresabschluß 2009

Herr Bischoff stellt den vom Steuerbüro Schneider erstellten Jahresabschluß 2009 vor. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung der laufenden Einnahmen und Ausgaben sind die Einnahmen von 110.000,00 € auf 104.000,00 € gesunken, was auf die geringen Ausstellungsaktivitäten zurückzuführen ist. Bei den Einnahme schlägt sehr positiv zu Buche, daß der Zuschuß des AWO-Bildungswerkes auf 17.125,00 € gestiegen ist. Die Personalkosten, die der größte Posten bei den Ausgaben sind, sind leicht von 63.000,00 € auf 65.000,00 € gestiegen für den Verein Stadtteilzentrum Agathof e.V. hat die Geschäftstätigkeit im Jahr 2009 ein positives Ergebnis von 10.544,00 € erbracht.

 

Dieses positive Ergebnis legt sich auch in der Bilanzsumme nieder, die von 82.000,00 € auf 90.000,00 € gestiegen ist. Dieses Vermögen des Vereins setzt sich im wesentlichen aus Sachanlagen in Höhe von 4.576,00 € und verfügbare Mittel in Höhe von 85.407,00 € zusammen.

 

 

Zu TOP 5     Aussprache und Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung

Herr Bischoff präsentiert den Vorschlag des Steuerbüros zur Verwendung des Überschusses. Von dem Gesamtbetrag 10.544,00 € wird ein Teilbetrag in Höhe von 1.242,00 € in die freie Rücklage eingestellt der verbleibende Jahresüberschuß in Höhe von 9.301,00 € wird in die zweckgebundene Rücklage eingestellt, die nur den satzungsgemäßen Zwecken dienen darf.

 

Die zweckgebundene Rücklage besteht für folgende Vorhaben: Finanzierung Büro 25.000,00 €, Investitionsrücklagen (EDV-Anlage) 10.000,00 €, Rücklage für EIN-Projekt 15.000,00 €.

 

Herr Dr. Kipp bringt diese Vorschläge einzeln zur Abstimmung: Für die freie Rücklage in Höhe von 1.242,00 € gibt es ein einstimmiges Votum. Für die zweckgebundene Rücklage gibt es ebenfalls ein einstimmiges Votum. Die dargestellten Rücklagen werden ebenfalls einstimmig befürwortet.

 

Herr Dr. Kipp fragt, ob bei der Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung offen oder en bloc abgestimmt werden soll. Die Anwesenden stimmen einstimmig mit für die Abstimmung en bloc. Daraufhin stellt Herr Kipp den Antrag auf Entlastung. Bei fünf Enthaltungen (der Vorstandsmitglieder) erteilen alle Anwesenden die Entlastung.

 

Die gute finanzielle Ausstattung des Vereins bietet die Voraussetzung, daß die Arbeit im Stadtteilzentrum Agathof für die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter und Nutzer verbessert werden soll. Als erstes Investitionsvorhaben steht die Erneuerung des PC-Netzwerkes von 2004 an. Als nächstes Projekt steht die Erneuerung der Tische und Stühle in den Gruppenräumen im Erdgeschoß an. Die Einbauküche, die inzwischen über 20 Jahre alt ist, bedarf ebenfalls einer Erneuerung. Die Stereoanlage entspricht nicht mehr den Bedürfnissen des Bardenclubs. Diese Vorhaben müssen natürlich in einzelnen Schritten vorbereitet und umgesetzt werden. Das Nutzerplenum hat signalisiert, sich mit der Umlage daran zu beteiligen.

 

Die diesjährige Fahrt für die ehrenamtlichen Mitarbeiter wurde von Frau Bednorz organisiert und führte nach Bad Arolsen, Frau Schade bedankte sich bei Frau Bednorz für die sehr gelungene Veranstaltung.

 

 

Zu TOP 6     Sonstiges

Herr Löck macht den Vorschlag zu überlegen, ob der Ortbeirat in das Stadtteilzentrum Agathof eingeladen werden soll. Diese Form der Öffentlichkeitsarbeit ist für den Verein sehr wichtig.

 

Herr Dr. Kipp schließt die Versammlung und bedankt sich für die engagierte Diskussion.

 

 

 

 

 

 

Dr. Johannes Kipp                                                   Armin Bischoff

Vorstandsvorsitzender                                              Protokollführer


2009



Protokoll der Mitgliederversammlung des Stadtteilzentrum Agathof e.V.
vom 12.11.2009,
von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr im Stadtteilzentrum Agathof, Agathofstr. 48, 34123 Kassel


Zu TOP 1 Feststellung der Tagesordnung 

 

Der Vereinsvorsitzende Herr Dr. Kipp eröffnet die diesjährige Mitgliederversammlung. Er stellt fest, dass die Versammlung beschlussfähig ist und rechtzeitig eingeladen worden ist. Zur Tagesordnung werden keine Ergänzungen gewünscht.


Zu TOP 2 Genehmigung des Protokolls vom 05.06.2008

Das Protokoll wurde mit der Einladung mitverschickt, es wird in der vorliegenden Form genehmigt.


Zu TOP 3 Schwerpunktthema konzeptionelle Weiterentwicklung des Stadtteilzentrums  Agathof

Herr Dr. Kipp begrüßt die zu diesem Thema eingeladenen Gäste, Frau Trilling, Leiterin des Referats Altenhilfe der Stadt Kassel und Herrn Bieker, Leiter des Zukunftsbüros der Stadt Kassel. Frau Trilling führt aus, dass unter Paradigmenwechsel die verstärkte Gemeinwesenorientierung der offenen Altenhilfe verstanden wird. Das Stadtteilzentrum Agathof für ältere Menschen kann auf eine inzwischen 20jährige Geschichte zurückblicken und hat diesen Aspekt des Stadtteilbezugs immer mitgedacht. In dieser Zeit haben sich die Definitionen und auch Selbstdefinitionen von Personengruppen wie Senioren stark verändert. Es gab Generationen, in denen das Alter ein wesentliches Kriterium war, während es jetzt zunehmend generationsübergreifend die Orientierung an Interessen oder auch der Stadtteilbezug an Bedeutung gewinnt.

Bei der Frage der Öffnung des Stadtteilzentrums muss untersucht und geklärt werden, ob es im Stadtteil Personengruppen gibt, die noch eingebunden werden sollen bzw. wie Menschen erreicht werden, die traditionellerweise schwer erreichbar sind (z.B. arbeitslose Mitbürger). Aus der Gemeinwesenarbeit der vergangenen Jahrzehnte lässt sich die Erfahrung ableiten, dass eine Mobilisierung am ehesten über einen gemeinsamen Protest gegen irgendwelche Missstände zu erreichen ist.

Herr Bieker, der Leiter des Zukunftsbüros der Stadt Kassel, beschäftigt sich mit der demokraphischen Entwicklung. Kassel schrumpft nur um 3% bis zum Jahr 2025. Weniger, älter, bunter, das sind die erwarteten Trends. Zusätzlich lässt sich die Entwicklung beobachten, dass Menschen im Alter verstärkt in die Stadt zurück ziehen, wegen dem besseren und leichter erreichbaren Versorgungsangeboten. Er beschreibt die sechs Leuchtturmprojekte zum Thema Bildung in der Stadt Kassel. Herr Bieker sagt zu, dass ab nächstem Jahr stadtteilbezogen die Prognosedaten abgerufen werden können.

In der lebhaften Diskussion wurde unter anderem herausgearbeitet, was unter Paradigmenwechsel zu verstehen ist, z.B. von der Angebotsseite auf die Bedarfsseite zu gehen. Dies impliziert mitunter ein generationsübergreifendes und vernetztes Arbeiten mit der Zielsetzung, welche Bedarfe im Stadtteil gesehen werden. Herr Kipp bedankt sich bei Frau Trilling und Herrn Bieker für ihre Diskussionsbeiträge und lädt alle Anwesenden zur Fortführung der Diskussion am 18.02.2010 ein.


Zu TOP 4 Berichte des Vorstandes, des Geschäftsführers und der Zentrumsleiterin

Herr Kipp berichtet, dass im Jahr 2008 drei Vorstandssitzungen stattgefunden haben.

Herr Bischoff berichtet, dass das Erinnerungskistenprojekt unter veränderten Bedingungen weiterläuft. In diesem Jahr war im Lutherturm eine sehr schöne Ausstellung zur Museumsnacht und auch zum Tag des Denkmals. Für 2010 ist eine große Ausstellung in Schwerin geplant.

Frau Bednorz berichtet, dass das Stadtteilzentrum sehr gut ausgelastet ist, zur Zeit laufen rund 50 Gruppenangebote im Stadtteilzentrum Agathof.

Die Arbeit im Stadtteilzentrum Agathof wird getragen von der Leitidee, dass Begegnung und Kommunikation der Prävention von Erkrankungen dienen, jeder Mensch braucht Anerkennung und soziale Einbindung in einem Gruppenkontext.


Zu TOP 5 Jahresabschluss 2008

Herr Bischoff stellt den vom Steuerbüro Schneider erstellten Jahresabschluss 2008 vor. Positiv hervorzuheben ist, dass das Stadtteilzentrum mit einem Überschuss von 5.972,00 € abschließt. Es ist zu erwarten, dass im Jahr 2009 der Überschuss geringer ausfallen wird, da dann eine zweite Person in der Verwaltung beschäftigt sein wird. Auf der Einnahmenseite ist es sehr erfreulich, dass das AWO-Bildungswerk uns mit einer Summe von rund 17.000,00 € bezuschusst hat, weitere Spenden kamen von der Fieseler-Stiftung und dem Seniorenbeirat. Von Wintershall haben wir eine Spende von 500,00 € für den Austausch mit Rumänien erhalten. Dazu soll von der Gruppe der Kistenbauer ein Vorschlag entwickelt werden.


Zu TOP 6  Aussprache und Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung

Herr Kipp bringt die einzelnen Punkte des Vorschlages des Steuerberaters zur Abstimmung. Die zweckgebundene Rücklage soll für die Zwecke, Finanzierung Büro in Höhe von 25.000,00 €, Investitionsrücklagen (Gebäude und Anlagen) in Höhe von 10.000,00 €, Rücklage für „Ein-Projekt“ in Höhe von 15.000,00 € gebildet werden.

Die Mitgliederversammlung beschliesst einstimmig bei einer Enthaltung diese Rücklagenbildung.

Als weiteres wurde beschlossen, dass der vorgelegte Jahresabschluss zum 31.12.2008 genehmigt wird, dem Geschäftsführer und dem Vorstand die Entlastung erteilt wird und der Jahresüberschuss in Höhe von 5.972,00 € mit einem Teilbetrag in Höhe von 835,00 € der freien Rücklage zugeführt wird und der verbleibende Überschuss in Höhe von 5.136,00 € der zweckgebundenen Rücklage zugeführt wird. Dieser Vorschlag wird einstimmig bei null Enthaltungen beschlossen.


Zu TOP 7 Sonstiges

Herr Kipp verweist auf die Vorstandssitzung am 18.02.2010 in der die konzeptionelle Diskussion fortgesetzt werden soll.


Dr. Johannes Kipp Armin Bischoff
Vorstandsvorsitzender Protokollführer

 


2008

der Mitgliederversammlung des Stadtteilzentrum Agathof e.V. vom 05.06.2008 , von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr im Stadtteilzentrum Agathof, Agathofstr. 48, 34123 Kassel

 

Zu Top 1       Feststellung der Tagesordnung

Der Vereinsvorsitzende Herr Dr. Kipp eröffnet die Jahresmitgliederversammlung und begrüßt die anwesenden Mitglieder. Er stellt fest, daß die Einladung rechtzeitig versand worden ist und die Versammlung beschlußfähig ist. Zur vorgeschlagenen Tagesordnung werden keine Veränderungen gewünscht. Herr Bischoff wird mit der Protokollführung beauftragt, zum Tagesordnungspunkt 7 „Neuwahlen des Vorstandes“ übernimmt Herr Lang die Sitzungsleitung.

 

Zu TOP 2      Genehmigung des Protokolls vom 13.09.2007

Das Protokoll ist an die Mitglieder verschickt worden. Es wird in der vorliegenden Form angenommen und genehmigt.

 

Zu TOP 3      Bericht des Vorstandes und des Geschäftsführers

3a) Bericht des Vorstandes

Herr Kipp berichtet, daß seit der letzten Mitgliederversammlung eine Vorstandssitzung  stattgefunden hat.

Das Erinnerungskistenprojekt läuft erfolgreich weiter, wobei sich die diesbezüglichen Einnahmen und Ausgaben die Waage halten.

Am 20.12.2007 fand die jährliche Fachkonferenz im Rathaus statt. Zur Arbeit des Stadtteilzentrums gab es keine Beanstandungen. Lobend wurde die Öffentlichkeitsarbeit hervorgehoben.

Frau Bierbrauer berichtet von ihrer Tätigkeit als Initiativenvertreterin beim „gesunde Städte Netzwerk“, das seit insgesamt 20 Jahren besteht.

 

3b) Bericht der Geschäftsführung

Herr Bischoff berichtet, daß das Personal im Stadtteilzentrum konstant ist und gut zusammenarbeitet.

Ein Vorhaben für dieses Jahr ist der Umbau der Toiletten, wobei es beim Design (Spiegel, Auswahl der Fliesen) noch Klärungsbedarf gibt. Das „Ein-Projekt (Erinnerungen ins Netz)“ läuft in Absprache mit dem Hessischen Sozialministerium an, wobei festzustellen ist, daß die Vorbereitungszeit und der Vorlauf länger dauern als ursprünglich gedacht. Wir rechnen mit einem Start im Herbst diesen Jahres.

Dank der Unterstützung von Herrn Zalfen läuft das Erinnerungskisten Projekt nach wie vor sehr erfolgreich im europäischen Raum. Die diesjährige Ausstellung im Goetheinstitut in Paris war sehr erfolgreich. Weitere Ausstellungen sind in Zürich und Wiesbaden geplant.

In Kassel repräsentiert Frau Becker das Erinnerungskistenprojekt, in Schulen und Altenheimen. Der nächste Termin ist am 17.07.08 um 15.00 Uhr in der Kirche St. Familia.

 

Zu TOP 4      Bericht der Leiterin des Stadtteilzentrums Agathof

Frau Bednorz legt eine Mappe zur Öffentlichkeitsarbeit des Stadtteilzentrums Agathof vor, die die umfangreichen Aktivitäten im vergangenen Jahr widerspiegeln. Derzeit nimmt das Ein-Projekt sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch, z.B. stellt sie das Ein-Projekt auf dem Hessentag in Homberg den Seniorenbeiräten vor.

Der schon länger geplante Umbau der Toiletten und Sanitäranlagen soll in diesem Jahr realisiert werden. Frau Bednorz versucht auf die optische Ausgestaltung (farbige Fliesen, neue Spiegel u.ä.) Einfluß zu nehmen und bittet dabei um Unterstützung.

 

Zu TOP 5      Jahresabschluß 2007

Herr Bischoff stellt den vom Steuerbüro Schneider verfaßten Jahresabschluß 2007 vor. Neu an dem Jahresabschluß ist, daß der Vergleich zum Vorjahr gleich ablesbar ist. Der Gewinn- und Verlustrechnung der laufenden Einnahmen und Ausgaben ist zu entnehmen, daß die Umsatzerlöse geringfügig auf 106.000,00 € zurückgegangen sind. Da die Ausgaben konstant geblieben sind, ist der Jahresüberschuß auf 9.000,00 € zurückgegangen. Darin enthalten ist der Investitionskostenzuschuß für das Ein-Projekt in Höhe von 5.000,00 €, die im Jahr 2008 bereits verausgabt wurden.

Als gesonderten Bereich hebt Herr Bischoff das Erinnerungskistenprojekt hervor. Den Einnahmen von 9.384,00 € stehen Ausgaben von 11.722,00 € entgegen. Dabei muß man aber berücksichtigen, daß der Altenhilfepreis von 2006 in Höhe von 2.000,00 € dafür verwendet wurde, so daß der Verein Kosten in Höhe von 660,00 € hatte. Weitere Kosten werden entstehen, z.B. für den Rücktransport aus Frankreich und für den zunehmend größer werdenden Instandhaltungsbedarf der Erinnerungskisten.

Im Jahresabschluß nimmt die Rücklagenbildung einen großen Raum ein. Neben den zweckgebundenen Rücklagen, wie sie in der letzten Mitgliederversammlung beschlossen worden sind, ist eine freie Rücklage neu hinzugekommen. Aus dem diesjährigen Überschuß wird ein Betrag von 1.100,00 € der freien Rücklage neu hinzugeführt. Während der restliche Betrag in Höhe von 7.961,00 € der zweckgebundenen Rücklage zugeführt werden soll.

 

Zu TOP 6      Aussprache und Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung

Herr Kipp verliest den Vorschlag des Steuerberaters zur Rücklagenbildung. Der Jahresüberschuß in Höhe von 9.061,88 € wird in einem Teilbetrag von 1.099,99 € für die freie Rücklage und in einem Restbetrag 7.961,89 € in die zweckgebundene Rücklage eingestellt. Die zweckgebundene Rücklage teilt sich wie folgt auf: Finanzierung Büro 25.000,00 €, Instandhaltungsrücklagen 10.000,00 €, Ein-Projekt 17.961,89 €.

Die Mitgliederversammlung beschließt einstimmig die oben aufgeführte Rücklagenbildung.

Herr Lang stellt den Antrag, den Vorstand und die Geschäftsführung zu entlasten. Diesem Antrag stimmt die Mitgliederversammlung einstimmig zu.

 

Zu TOP 7      Neuwahl des Vorstandes

Herr Lang übernimmt als Wahlleiter die Sitzungsleitung. Als erstes steht die Wahl des Vorsitzenden an. Herr Lang fragt Herrn Kipp ob er zur Wiederwahl zur Verfügung steht. Herr Kipp kandidiert für das Amt des Vorsitzenden. Es stehen keine weiteren Kandidaten zur Verfügung. Herr Kipp wird einstimmig, bei Enthaltung des Betroffenen zum Vorsitzenden gewählt. Er nimmt die Wahl an und übernimmt das weitere Wahlverfahren.

Frau Inge Bierbrauer, Frau Alestina Jordan, Frau Waltraud Schade und Herr Hans-Jürgen Schwarz stellen sich als Kandidaten für den Vorstand zur Verfügung.

Den Vorschlag von Herrn Kipp, den Vorstand en bloc und nicht geheim zu wählen, stimmen acht Mitglieder bei zwei Enthaltungen zu. Herr Kipp ruft zur Wahl des neuen Vorstandes auf. Mit acht Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen ist der neue Vorstand gewählt. Alle gewählten Vertreter nehmen die Wahl an. Herr Lang gratuliert dem neuen Vorstand zur Wahl.

Frau Krass-Köhler ist weiterhin als Delegierte des Ludwig-Noll-Vereins im Vorstand vertreten. Aus dem Vorstand scheiden Herr Löck, Herr Lang und Herr Triebstein aus.

 

Zu TOP 8      Sonstiges

Die Werbung von neuen Mitgliedern für den Verein gestaltet sich schwierig. Zum einen ist es Tradition im Stadtteilzentrum Agathof, sich zu engagieren ohne Mitglied werden zu müssen. Herr Zalfen weist darauf hin, daß die Mitgliedschaft und die Nutzung des Stadtteilzentrums Agathof als getrennte Bereiche zu sehen sind.

Herr Kipp hebt als positiv hervor, daß die Arbeit im Stadtteilzentrum gut läuft und nicht die Organisation im Vordergrund steht.

Als Termin für die nächste Vorstandssitzung wird Donnerstag der 23.10.2008, um 18.00 Uhr im Stadtteilzentrum festgelegt.

 

Kassel, den 12.06.2008

 

 

 

Dr. Johannes Kipp                           Rolf Lang                                           Armin Bischoff
Vorstandsvorsitzender                    Wahlleiter                                          Protokollführer

 

 

2007

 

Protokoll der Mitgliederversammlung des Stadtteilzentrum Agathof e.V. vom 13.09.2007, von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr im Stadtteilzentrum Agathof, Agathofstr. 48, 34123 Kassel

 

Zu Top 1       Feststellung der Tagesordnung

Der Vereinsvorsitzende Herr Dr. Kipp eröffnet die Sitzung und begrüßt die anwesenden Mitglieder. Er stellt fest, daß die Mitgliederversammlung beschlussfähig ist. Die vorgeschlagenen Tagesordnung wird um den Punkt 2 a - Bericht Erinnerungskistenprojekt - ergänzt. Die Tagesordnungspunkte 5 und 6 werden vorgezogen.

 

 

Zu TOP 2      Genehmigung des Protokolls vom 08.06.2006

Das Protokoll wurde mit der Einladung zur Mitgliederversammlung verschickt. Es gibt keine Einwendungen gegen das Protokoll.

 

 

Zu TOP 2 a      Bericht über das Erinnerungsprojekt

Frau Becker und Herr Zalfen berichten von dem nach wie vor sehr lebendigen Erinnerungskistenprojekt. Aktuell ist die Ausstellung mit 20 Kisten auf dem Weg nach Siegen (Caritas-Verband und Universität Siegen). Ab Ende Oktober findet eine Ausstellung in London statt, wofür Transport und Aufbau noch organisiert werden muss. Fester Bestandteil der Planungen ist eine Ausstellung im Frühjahr nächsten Jahres in Paris.
Rückblickend berichtet Herr Zalfen, dass die Ausstellung mit 85 Erinnerungskisten im Amtsgericht Kassel sehr erfolgreich war und eventuell eine Einladung nach Berlin zum Abschluss des Projekts "Land der Erinnerungen" erfolgt.
Auf der Documenta war unser Projekt ebenfalls vertreten, am 16.08.2007 waren die Erinnerungskisten zum Thema Migration im Bildungszelt im Mittelpunkt. Frau Becker berichtet von neuen Kontakten und Anfragen zu Schulen und Altenheimen in Kassel.

 

 

Zu TOP 3      Bericht des Vorstandes und des Geschäftsführers

Im Jahr 2006 haben 4 Vorstandssitzungen stattgefunden. Eine Neuwahl des Vorstandes steht im Jahr 2008 an. Herr Kipp führt aus, dass die Verankerungen des Vorstandes im Stadtteil sehr wichtig ist und der Vorstand für neue Mitglieder offen ist.
Herr Bischoff weist auf das laufende Einstellungsverfahren für eine Verwaltungskraft hin. Nach Vorauswahl durch die Agentur für Arbeit hat eine Vorstellungsrunde stattgefunden, aus der sich drei geeignete Kandidaten herauskristallisiert haben. Wir haben uns übereinstimmend für Frau Ramona Westhof mit Einstellung zum 15.10.2007 entschieden.
Das Stadtteilzentrum Agathof hat vom Hessischen Sozialministerium die Zusage für das "EIN-Projekt (Erinnerungen im Netz)" bekommen. Die Vorgespräche und Vorbereitungen laufen, so dass wir glauben, dass zu Beginn des nächsten Jahres die Voraussetzungen für den Start des Projekts geschaffen sind.
Wegen akuten Sanierungsbedarf ist das Hallenbad Ost geschlossen, was für unsere sehr aktiven Wassergymnastikgruppen sehr tragisch war. Unter Einschaltung des Seniorenbeirates ist es gelungen Ersatzzeiten im Hallenbad Süd zu bekommen.

 

 

Zu TOP 5      Jahresabschluss 2006

Herr Bischoff stellt den, vom Steuerbüro Rappert & Biehsmann, erstellten Jahresabschluss 2006 vor. Ab 2007 wird ein neues Steuerbüro Schneider für den Verein tätig werden. Der insgesamt sehr posotive Jahresabschluss 2006 ergibt einen Überschuss von 14.419,00 €. Darin enthalten ist ein Zuschuss von 12.823,00 € des AWO-Bildungswerkes, wobei nicht einzuschätzen ist, ob dieser Zuschuss dauerhaft gezahlt wird. Das Erinnerungskisten-Projekt hat insgesamt Einnahmen von 13.579,00 € erbracht, dem stehen Ausgaben von 12.361,00 € gegenüber, so dass ein Überschuss von 1.218,00 € im laufenden Jahr erwirtschaftet wurde. Da dieses Projekt weiterhin erfolgreich läuft, sind weitere Kosten, z. B. Transport und Aufbau, aber auch zunehmend Reparaturkosten notwendig.

Herr Bischoff erläutert den im Vorstand abgestimmten Vorschlag zur Rücklagenbildung:
a) Zukünftige Finanzierungen Büro (zur Absicherung der Finazierung von Bürokräften) 25.000,00 €.
b) Instandhaltungsrücklagen (Gebäude und Anlagen) 10.000,00 €.
c) Rücklage für "EIN-Projekt" 10.000,00 €.

Herr Kipp bringt diesen Vorschlag zur Abstimmung, das Ergebnis ist, dass dieser Vorschlag einstimmig angenommen und beschlossen wird.

 

 

Zu TOP 6      Aussprache und Entlastung des Vorstandes

Den Vorschlag von Herrn Zalfen, für Fortbildung von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Buchführung ein eigenes Konto zuführen wird angenommen.
Herr Zalfen stellt den Antrag auf Entlastung des Vorstandes und des Geschäftsführers. Dieser Antrag wird einstimmig ohne Enthaltungen angenommen.

 

 

Zu TOP 4      Bericht der Zentrumsleitung

Frau Benorz legt ihren Jahresbericht 2006 vor, in dem alle Aktivitäten und Presseveröffentlichungen zusammengefasst sind. Sie weist auf das Hausfest am 24.10.2007 ab 11.00 Uhr hin, in dem das 20-jährige Bestehen der Gruppe "Bettenhausen früher und heute" gefeiert wird. Wie Frau Bednorz berichtet, versucht sie für das "EIN-Projekt" noch Partner in Schulen als "außerschulische Lernorte". Sie ist in Kontakt mit der Carl-Schomburg-Schule und der Friedruch-List-Schule. Für dieses Projekt wird das Softwaregerüst vom Land Hessen aufgebaut und der Server von der Landesregierung bereitgestellt. Ziel des Projektes ist es, Erinnerungsgegenstände im Internet abzulegen, in der Art, dass sie auch wiedergefunden werden können. Eventuell werden die Anschaffung von zwei PC's von der Landesregierung finanziert.
Frau Bierbrauer berichtet von dem 10jährigen Jubiläum der Freunde russischer und deutscher Kultur, dass sie als sehr lebendiges Beispiel für gelebte Integration darstellt.
Frau Kraß-Köhler gibt die positive Rückmeldung, über die vom Stadtteilzentrum an den Vorstand versandten E-Mails, damit ist sie immer über das Geschehen zeitnah informiert.

 

 

Zu TOP 7      Sonstiges

Das Thema Mitgliederwerbung soll im nächsten Jahr auf die Tagesordnung gesetzt werden. Dazu wird Frau Bierbrauer vom Verein "Hand in Hand" berichten. Frau Bednorz wird ein Papier zum Thema Vernetzung im Stadtteil verteilen. Die nächste Vorstandssitzung wird am 24.01.2008 um 18.00 Uhr stattfinden.



Herr Kipp schließt die Sitzung und bedankt sich bei den anwesenden Mitgliedern.