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Dies & Das / Radtouren zum Geniessen-Kassel

 
 
 

Hier finden Sie Radtouren rund um Kassel. Fast ausschließlich alle Strecken führen über Rad- oder Feldwege, ganz selten kreuzen sie eine verkehrsarme Kreisstraße, meiden steile Anstiege, erschließen die Sehenswürdigkeiten und landschaftliche Schönheiten und enthalten auch nette Einkehrmöglichkeiten. Ausgearbeitet hat diese Routen Peter Schwarze aus Kaufungen. Kontakt: Schwarze-Kaufungen@t-online.de.


Die Übersichtskarten wurden unter Verwendung der Topographischen Karten des Hessischen Landesvermessungsamtes erstellt (TOP50 ISBN 3-89446-309-0). Sie dienen der groben Orientierung, für die Touren sind die jeweils empfohlenen Karten eine bessere Hilfe. 

Radroutenplaner Hessen
  


Kassel – Runde

 

Warum denn immer in die Ferne schweifen? Heute bleiben wir einmal ganz bodenständig und machen eine Tagestour innerhalb der Stadtgrenzen. Sie werden sehen, dass Kassel viel Abwechslung bietet, und dass die ca. 35 km wie im Fluge vergehen.

 

Tourenverlauf:

Start ist an der Orangerie. Parkmöglichkeiten bieten sich am Auedamm. Wir fahren zunächst ein Stück den Auedamm hinauf, und queren auf der Schwimmbadbrücke die Fulda. Gleich hinter der Brücke rechts durch die Bugaaue, über die Brücke, und vor dem neuen Restaurant rechts über die Gärtnerplatzbrücke zurück zum Auedamm. Links geht es weiter, an der Damaschkebrücke vorbei geradeaus auf den Radweg zum Campingplatz, dann auf der Giesenallee weiter unter der Bahnbrücke hindurch, und vor der Autobahnbrücke rechts ab. Der Weg führt schnurgerade am Grunnelbach entlang. Nachdem wir den Autobahnzubringer unterquert haben, folgt eine stillgelegte Bahnlinie. Dahinter biegen wir links ab, und stoßen wieder auf den Grunnelbach. Vor dem Fahrradhof führt eine Brücke über den Bach, dahinter geht es scharf rechts und durch die Unterführung mitten hinein ins alte dörfliche Niederzwehren. Rechts sehen wir am Märchenweg das alte Fachwerkhaus, in dem Dorothea Viehmann lebte (6 km).

 

Wir bleiben aber weiter am Bachlauf, und folgen der Beschilderung Oberzwehren / Baunatal. An der Altenbaunaer Straße unterqueren wir die ICE-Trasse, und halten uns dann gleich wieder scharf rechts, am Bahndamm entlang. Über die Korbacher Straße durch den Glöcknerpfad fahren wir bis zur Leuschnerstraße, wo wir links abbiegen zur Heinrich-Schütz-Allee. Jetzt geht’s 2 km bergauf, der einzige bemerkenswerte Anstieg unserer heutigen Tour. Vorbei an Helleböhn, der Documenta Urbana und Süsterfeld erklimmen wir die Höhe bis zur Druseltalstraße. Geradeaus in die Baunsbergstraße, der wir ein kurzes Stück folgen, und dann vor dem Minigolfplatz links ab. Diese Straße führt uns nach Mulang. Nun eine kurze Abfahrt, nach links in die Wilhelmshöher Allee einbiegen. Vor uns sehen wir Schloss Wilhelmshöhe. An der Straßenbahnendstation vorbei biegen wir rechts auf den Parkplatz ab. Den Parkplatz überqueren, und an seinem Ende dem asphaltierten Feldweg folgen zur Prinzenquelle. Kurz bergauf bis zur gleichnamigen Gaststätte. Nun könnte eine Pause eingelegt werden. Oder wir fahren noch ein kurzes Stück bis Harleshausen weiter.

 

Wir überqueren die Schanzenstraße, und folgen geradeaus dem Wilhelmshöher Weg, der uns bis Harleshausen führt. Hier bietet Papen Änne einen schönen Biergarten (16 km).  An der Wolfhager Straße rechts ab, und gleich hinter der Bushaltestelle links hinunter in den Hirtenweg. Rechts weiter bis zur Obervellmarer Straße, links abbiegen und hinter der Geilebachbrücke wieder rechts. Am Friedhof entlang geht es zum Wegmannpark. Hinter der Schule links hoch über die Wegmannstraße, die nächste rechts weiter zur Schenkebier Stanne bis zur Holländischen Straße (20 km). Gerade über die Kreuzung in die Bunsenstraße, und auf dem Radweg links neben  der Straße bis zur Gahrenbergstraße. Links über die Brücke, dann gleich rechts, und immer dem Bachlauf folgen. Durch die Fiedlerstraße, über die Eisenschmiede, bis zum Nordstadtpark. Vor dem Schlachthof links über die Brücke, und unterhalb des Klinikums dem Radweg folgen bis zur Universität. Auf dem Unigelände biegen wir einmal links ab zum alten Gießhaus, einem Zeugnis der Kasseler Industriegeschichte. Nun geht es wieder zurück zum Radweg, an der Ampel über die Kurt-Wolters-Straße an den Katzensprung. Nachdem die Weserstraße überquert wurde, geht es durch die Schützenstraße zur Hafenbrücke. Hinter der Brücke links ab zum Hafen. Hier liegt der Wolpertinger-Biergarten. Wir empfehlen aber noch ein kurzes Stück weiter, am Hafen vorbei, dann links zu einem Kleingartengelände. Hier ist die Gaststätte Helleberg, und die bietet sich für eine Pause an (26 km).  Sie ist ein echter Radler-Geheimtipp, von dem aber immer mehr Leute wissen.

 

Nach der Pause folgen wir dem Radweg bis zur Lossebrücke, dahinter rechts ab zur Straße Am Lossewerk. Der folgen wir bis Salzmannshausen, biegen in die erste Straße rechts ein, queren die Dresdner Straße und folgen ein Stück der Sandershäuser Straße stadteinwärts.  Hinter der Lossebrücke links in die Lossestraße. Nun geht es am Bach aufwärts zur Miramstraße, die wir überqueren, um sofort wieder rechts in die Buttlarstraße abzubiegen. Auf echtem Bettenhäuser Kopfsteinpflaster rattern wir zum Dorfplatz, queren die Losse und biegen links in den Radweg ab.

 

Dem Radweg folgen wir bachaufwärts, über die Pfarrstraße, rechts um die Schule herum zum Olebachweg. Unterwegs begegnet uns jetzt „Kunst am Fluß“, ein Projekt, dem wir etwas Aufmerksamkeit widmen sollten. Hinter den Sportplätzen bleiben wir noch ein Stück auf dem Lossetalradweg, und biegen an der nächsten Lossebrücke rechts ab in den Fischhausweg. An einer Gärtnerei vorbei kommen wir zur Leipziger Straße, queren sie an der Ampel in den Forstbachweg (31 km). Am Kreisel rechts ab, und dann die nächste Straße rechts rein. Wir folgen jetzt den  großen Hinweisschildern Herkules/Wartburg-Radweg, überqueren die Ochshäuser Straße und biegen hinter dem Sportplatz rechts ab. Nun geht es am Wahlebach hinunter, bis hinter das Kleingartengelände. Auf der Brücke über die B 83 erreichen wir das Bugagelände.

 

Gleich hinter der Brücke nehmen wir die steile gepflasterte Abfahrt rechts hinunter, kommen durch die Waldauer Wiesen und am Messeplatz Schwanenwiese vorbei zur Unterneustadt. Die erste Straße links, wieder links, die nächste rechts, und wir sind an der Drahtbrücke. Noch einmal über die Fulda, links zur Orangerie, und unsere Runde ist komplett  (37 km).

 

Auf unserer Tour haben wir folgende 26 Stadtteile berührt:

Mitte, Südstadt, Niederzwehren, Oberzwehren, Helleböhn, Süsterfeld, Brasselsberg,  Mulang, Wahlershausen, Wilhelmshöhe, Kirchditmold, Harleshausen, Jungfernkopf, Rothenditmold, Warteberg, Philippinenhof,  Nord, Fasanenhof, Wesertor, Salzmannshausen, Bettenhausen, Eichwald, Lindenberg, Forstfeld, Waldau, Unterneustadt. Eine unterhaltsame, abwechslungsreiche Tour, für die wir Ihnen nur noch gutes Radelwetter und einen pannenfreien Verlauf wünschen können.  

 

Natürlich können Sie auf diesem Rundkurs auch an jeder anderen Station einsteigen. Und wenn Ihnen 37 km zu viel sind, zerlegen Sie die Tour in Teilabschnitte. Die KVG bringt Sie und Ihr Fahrrad im Stadtgebiet überall hin.

 

Allgemeine Beschreibung:

Gesamtfahrstrecke: 37 km. Ein mittlerer Anstieg von 2 km, sonst nur kurze Stücke bergauf. Insgesamt eine leichte Tour, überwiegend auf asphaltierten oder geschotterten Radwegen oder ruhigen Nebenstraßen. Viel Grün, viele Parks, und viele Einkehrmöglichkeiten bringen Abwechslung.

Kartenempfehlung: Regionale Radtourenkarte Kassel Stadt und Umland 1:20.000.

Herausgeber: Stadt Kassel, Vermessung und Geoinformation, 4,50 Euro

Datengrundlage (PK 50): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation




Kasseler Norden

 

Tourenverlauf:

Auch diese Tour startet wieder an der Orangerie. Von dort fahren wir zur Drahtbrücke, dann links auf dem R 1 durch die Unterneustadt bis zur Hafenbrücke. Wir bleiben links, queren auf der Hafenbrücke die Fulda und fahren auf dem Radweg links durch die Schützenstraße bis zum Katzensprung. Über die Weserstraße geht es bis zum Fußgängerüberweg an der Universität, wo wir rechts ab auf das Unigelände zur Straße an der Ahna fahren. Der Weg ist als Radweg nach Vellmar gekennzeichnet. An der ersten Straße rechts bietet sich ein Abstecher zum alten Gießhaus der Firma Henschel an. Dieses Zeugnis der alten Kasseler Industirekultur ist immer mal wieder einen Hingucker wert. Dann die 100 m zurück, und weiter an der Ahna hoch. Geradeaus über die Moritzstraße, geht der Weg unterhalb des Klinikums weiter und mündet in den Nordstadtpark. Wir bleiben rechts des Bachs, bis wir auf die Fiedlerstraße stoßen. Nun geht es rechts weiter, über die Eisenschmiede, die Hegelsbergstraße, bis zur Wartebergstraße. Links ab zur Bunsenstraße, sofort an der nächsten Straße rechts in die Niedervellmarer Straße, und nach dem Ortsschild Vellmar rechts ab in die Wiesenstraße. Der Radweg ist jetzt ausgeschildert nach Ahnatal und zum Edersee. Auf ihm bleiben wir, unter der Bahnlinie durch, immer an der Ahne entlang. Nachdem die B 7 unterquert wurde, öffnet sich der Ahnepark vor uns. Auch hier bleiben wir rechts vom Bach, unterqueren nach dem Park die Bahnhofstraße (Achtung: Sehr eng, besser absteigen), und folgen den Radwegschildern Richtung Espenau-Hohenkirchen. Vorbei an einem Reiterhof, geht es noch einmal unter der B 7 durch. Nun sind wir in der Feldgemarkung, halten uns rechts, stoßen dann auf den Ortsrand und fahren links weiter.  An der nächsten Kreuzung geht es rechts hinauf bis zur K 35. Wir biegen rechts ab und direkt wieder in den Feldweg links. Ihm folgen wir ein kurzes Stück bis rechts der Weg nach Fuldatal abbiegt.

 

Nun ist die Gipfelhöhe der heutigen Tour erreicht. Der Feldweg führt uns zur L 3386, wir überqueren sie und fahren rechts weiter. Hinter dem Wasserbehälter biegt links der Weg nach Fuldatal ab. Auf diesem Weg fahren wir geradeaus weiter, er senkt sich hinunter in das Tal der Espe. Links liegt ein Bauernhof, doch wir fahren weiter geradeaus, bis wir in Simmershausen auf die Kasseler Straße stoßen. Auf ihr fahren wir durch den Ort, bis hinter dem Hopfenbergweg rechts der Radweg abbiegt. Am Bach entlang kommen wir aus dem Ort heraus ins Schocketal.

 

Jetzt geht es links ab, unter der B 3 hindurch, und links auf dem Radweg, der hier teilweise sehr eng ist, am Bach weiter durch eine weitere Unterführung. Nun sind wir am Fuldaradweg angelangt. Links führt eine überdachte Radbrücke über die Espe, doch wir halten uns rechts und folgen dem R 1 Richtung Kassel. Auf dem gegenüberliegenden Ufer liegt in der Fuldaschleife das Gut Kragenhof.

 

Der R 1 führt direkt am Fluß entlang, unter zwei Bahnbrücken hindurch, auf dem gegenüberliegenden Ufer sehen wir jetzt Spiekershausen, und vor uns liegt die Ausflugsgaststätte Roter Kater / Graue Katze. Gelegenheit für eine Pause.

Der restliche Weg ist schnell gefahren. Auf dem Fuldaradweg geht es weiter nach Wolfsanger, links ab gegenüber dem Kasseler Hafen durch das Kleingartengelände bis zur Schützenstraße. Nun wieder über die Hafenbrücke, und danach rechts ab durch die Unterneustadt zurück zum Start.

 

Allgemeine Beschreibung:

Etwas über 25 km. Leicht, abwechslungsreich, nur wenige kurze leichte Steigungen. Einkehrmöglichkeiten in Vellmar im Ahnepark, an der Grauen Katze und im Kleingartengelände Bleichenweg, sowie am Auedamm und der Orangerie.

Kartenempfehlung:Regionale Radtourenkarte Kassel Stadt und Umgebung 1:30.000

Herausgeber: Stadt Kassel, Vermessung und Geoinformation, 4.50 Euro


Datengrundlage (PK 50): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

 

Kasseler Süden

 

Tourenverlauf:

Auch diese Tour beginnt an der Orangerie am Auedamm. Wir wollen per Rad den Kasseler Süden erkunden. Zuerst fahren wir ein Stück durch die Karlsaue. Das ist zwar eigentlich verboten, aber immer wieder schön. Alternativ und gesetzestreu kann man aber auch am Auedamm entlang fahren. Dann geht es auf der Giesenallee bis zum Grunnelbach, und den Bach entlang nach Niederzwehren. Durch den alten Fachwerkkern folgen wir den Hinweisen nach Oberzwehren. Auf romantischer, verwinkelter Strecke geht es zur Straße Auf der Hofstatt, dann links aus der Wohnbebauung heraus und hinüber zur ICE-Strecke. An der Altenbaunauer Straße wird die Bahnlinie unterquert, dann geht es über die Straße und recht auf dem Radweg weiter nach Oberzwehren hinein.

Vor der Schule geht der Radweg links ab, wieder zur Altenbaunauer Straße, und an der Tramwendeschleife entlang ins Feld nach Altenbauna.

 

Vor dem VW-Werk wenden wir uns rechts, schieben durch die Unterführung zum Bahnhof. Dann folgen wir dem Radweg abwärts bis zur Kreuzung Heinrich-Nordhoff-Straße, halten uns links und radeln vorbei am Rathaus und Einkaufszentrum, über die Straßenbahnlinie bis zum Leiselpark. Rechts ab führt der Weg durch den Park nach Großenritte. In Großenritte biegen wir vor der Kirche links ab, und fahren durch die Obere Sommernachstraße zur Niedensteiner Straße. Am Ortsausgang folgen wir dem Feldweg geradeaus über die Höhe zu dem Aussiedlerhof. Dort überqueren wir die Straße nach Besse, und folgen dem Radweg Richtung Holzhausen. Auf Höhe des Verkehrsübungsplatzes, vor der Grillhütte, halten wir uns rechts und kommen auf die K 92. In Holzhausen geht es unter der Autobahn hindurch in den Ort. Am Ortsausgang zweigt nach einer Brücke der Radweg nach Grifte rechts ab. Durch einen Hohlweg kommen wir bergan an der Schule vorbei, dann wieder bergab nach Grifte. Achtung: Vor der Autostraße geht rechts der Radweg ab, und entlang der Straße nach Grifte hinein. Vor dem Ortsausgang bietet sich der Abstecher zur Gaststätte „Zur Linde“ rechts ab an. Nach angemessener Mittagspause geht es wieder auf die Räder, und über die Ederbrücke nach Guxhagen. Die Autobahn wird überquert, danach geht der Radweg links über den Hof des Autohauses und weiter nach Guxhagen-Breitenau. Hier lohnt sich ein Besuch der Gedenkstätte Breitenau in dem alten Kloster mit seiner wechselvollen Geschichte.

 

Über die Fuldabrücke mit einem sehr reizvollen Blick auf den Fluss kommen wir nach Guxhagen. Der Radweg zweigt direkt hinter der Brücke links ab und folgt dem Flusslauf. Unter der Autobahn hindurch, kommt ein kurzer Anstieg von 500 m. Dann geht es auf der anderen Seite wieder steil hinab zur Fulda, und unter dem Eisenbahnviadukt hindurch zur Fuldabrücke von Guntershausen. In der Mitte des Brückengeländers links ist eine Gedenktafel angebracht, die auf ein Unglück beim Bau der Brücke hinweist. Hinter der Brücke geht es scharf rechts ab, und weiter am Fluß entlang nach Guntershausen hinein. Im Ort biegen wir rechts ab, überqueren die Bauna, und biegen wieder rechts ab. Es folgt ein weiteres idyllisches Teilstück des Fuldaradwegs, unter der ICE-Strecke hindurch und zur Brücke unter dem Felsengarten. Wir fahren über die Brücke nach Dittershausen, und unmittelbar hinter der Brücke wieder links durch die Feldgemarkung nach Dennhausen. Ein beliebter Biergarten lädt die Radler hier zum Verweilen ein. In Dennhausen überqueren wir abermals die Fulda. Nach einem kurzen Stück bergan geht der Radweg rechts ab Richtung Bergshausen. Vorbei an einer Kläranlage, sehen wir vor uns die Bergshäuser Fahrradbrücke mit ihrem charakteristischen Ziegeldach. Vor der Brücke lesen wir interessante Hinweise auf die hier einst geplante Talsperre. Dann geht es auf dem Radweg weiter Richtung Bergshausen.

 

Direkt unter der Autobahnbrücke biegen wir links ab, folgen dem Radweg am Flussufer und sehen rechterhand die Gaststätte „Fährmann“, ein beliebter Stopp für Radler. Dann fahren wir weiter am Flussufer, kommen hinter der Ortslage in den Fuldapark, und habe jetzt die Wahl. Entweder über die neue Radbrücke hinüber zur Neuen Mühle, und auf der Giesenalle weiter bis zur Damaschkebrücke. Oder geradeaus durch den Park weiter, entlang der B 83, und vor der Autobahn links ab an den Messehallen vorbei. Hier erreichen wir die Bugaaue, und fahren hindurch bis zur Schwimmbadbrücke. Über die Brücke zum Auedamm, dann rechts, und nach wenigen hundert Meters sind wir wieder an der Orangerie.

 

Allgemeine Beschreibung:

Gesamtstrecke: 42 km. Überwiegend leicht, nur wenige leichte Anstiege. Meist asphaltierte, manchmal auch geschotterte Radwege, kurze Abschnitte auf ruhigen Nebenstraßen.

Einkehrmöglichkeiten überall an der Strecke.

Kartenempfehlung: Regionale Radtourenkarte Kassel Stadt und Umland 1:30.000

Herausgeber Stadt Kassel, Vermessung und Geoinformation, 4,50 Euro


Datengrundlage (PK 50): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation



Kassel – Hann. Münden

 

Auch diese Strecke zählt zu den Kassel-Klassikern. Sie ist leicht, hat kaum Steigungen, führt immer am Fluss entlang, und endet in der attraktiven Drei-Flüsse-Stadt Hannoversch Münden. Von dort hat man drei Varianten für die Rückfahrt: Mit der Bahn, die schnellste Möglichkeit, mit dem Fuldaschiff, die gemütlichste, und natürlich auch mit dem Fahrrad die gleiche Strecke zurück, die sportlichste Variante.

Entscheiden müssen Sie selbst.

 

Tourenverlauf:

Start ist wieder an der Orangerie. Wir bleiben links der Fulda, fahren über die Brücke der kleinen Fulda bis zum Rondell, dann über die Karl-Branner-Brücke zur Unterneustadt. Auf dem R 1 weiter bis zur Hafenbrücke. Dort wechseln wir wieder aufs linke Ufer, fahren durch den Bleichenweg und weiter auf dem Fuldaradweg nach Wolfsanger. Immer direkt am Wasser geht es über die Stationen Graue Katze, Schocketal, Staustufe Wahnhausen in einem großen Bogen um das Gut Kragenhof herum, das auf der anderen Flussseite in der Fuldaschleife liegt. Nach der Staustufe kommt das Dorf Wahnhausen, dann sehen wir auf dem gegenüberliegende Ufer Speele mit den Resten einer alten Fuldaschleuse. Vorbei am Abzweig nach Knickhagen sehen wir dann bald Wilhelmshausen vor uns. Hier ist eine weitere der neuen Staustufen zu sehen. Wir bleiben immer weiter links, fahren nach einem kleinen Anstieg neben der Bundesstraße weiter, dann durch die Wiesen, und sehen gegenüber Bonaforth liegen, mit einer weiteren Staustufe. Nun ist Hann. Münden erreicht, wir fahren durch die Felder, am Schwimmbad vorbei und zwischen Kleingärten hindurch bis unterhalb der Pionierbrücke. Jetzt geht es scharf links einen kurzen, steilen Anstieg hinauf, und über die Brücke in die Stadt. Hinter der Brücke gleich links, fahren wir an der alten Stadtmauer und den prächtigen Fachwerkhäusern entlang. Über eine Brücke links geht es zum Weserstein, dem Zusammenfluss von Fulda und Werra zur Weser. Von dem Abstecher zurück, geht es weiter links zu der alten Werrabrücke, einer Sandsteinbogenbrücke, und von hier aus rechts in die Stadtmitte zum Rathaus und Marktplatz.

 

Allgemeine Beschreibung:

Wie sie es mit dem Rückweg halten: Siehe oben. Sie haben jedenfalls eine erholsame Radtour von 29 km geschafft, mit lediglich 151 Höhenmetern Kraft gespart, und können jetzt die Stadt erkunden.

Kartenempfehlung: Regionale Radtourenkarte Kassel Stadt und Umland 1:30.000

Herausgeber: Stadt Kassel, Vermessung und Geoinformation 4,50 Euro

Spiekershausen – Staustufe Wahnhausen

 

Wenn es mal nicht so lange dauern soll und nicht so weit gehen, dann ist diese Tour genau richtig.

 

Tourenverlauf:

Von der Orangerie ab geht es über die Drahtbrücke, durch die Unterneustand in die Hafenstraße, immer dem R 1 folgend. Von der Königinhofstraße biegt der Radweg links ab zum Kleingartengelände Helleberg. Dann geht es weiter durch die Felder zur Lossemündung. Hier lohnt sich ein kurzer Stop, um von dem Aussichtspunkt links vor der Brücke einen Blick auf das Delta zu werfen. Dann über die Brücke und links nach Sandershausen.

 

Am Ortsrand halten wir uns links, überqueren auf einer Brücke die Niste, und halten uns dann rechts ab. Durch die Wolfsangerstraße, dann links ab Im Mühlenfeld, vor dem Friedhof links ab auf den Feldweg, und rechts bis zur Spiekershäuser Straße. Da beginnt ein Radweg, der links neben der Straße nach Spiekershausen führt. Vor dem Sportplatz links ab fahren, und in Spiekershausen endet der Radweg. Wir fahren auf der Kreisstraße an der Kirche vorbei, dann in der scharfen Rechtskurve links ab auf den Radweg am Ufer. Am Ortsende wechseln wir wieder auf die Kreisstraße, und müssen nun einige hundert Meter steil bergauf. Hier darf auch geschoben werden. Links sehen wir die beiden Eisenbahnbrücken über die Fulda. Dann biegt links der Weg nach Kragenhof ab. Wir folgen ihm etwa 100 Meter, um danach auf den Waldweg rechts abzubiegen. Achtung: Jetzt geht es auf dem unbefestigten Weg sehr steil abwärts, und auf dem Weg sind auch noch einige tiefe Querrinnen. Wer hier nicht ganz sattelfest ist, sollte besser bergab schieben.

 

Unten an der Fulda kommen noch zwei Serpentinen, die man immer schiebens bewältigen sollte, und dann kommt ein kurzer Anstieg hoch zur Staustufe. Auf der Staustufe wechseln wir hinüber zur linken Fuldaseite, und dann geht es auf dem Radweg links zurück nach Kassel. Immer am Ufer entlang, im Schocketal auf der Brücke über die Espe, an der Grauen Katze vorbei, erreichen wir schließlich Wolfsanger. Hier biegt der Weg links ab, führt durch Felder zur Kläranlage, und dann durch ein Kleingartengelände am Bleichenweg zurück zur Hafenbrücke. Nachdem die Brücke überquert ist, geht es rechts ab in die Hafenstraße und auf dem gleichen Weg wieder zurück zur Orangerie.

 

Allgemeine Beschreibung:

25 Kilometer, fast immer flach, mit einem Anstieg hinter Spiekershausen. An der Strecke finden sich viele Einkehrmöglichkeiten. Ideal für einen schönen Sommersonntag, oder auch für die schnelle Abendrunde.

Kartenempfehlung: Regionale Radtourenkarte Kassel Stadt und Umland 1:30.000

Herausgeber: Stadt Kassel, Vermessung und Geoinformation 4,50 Euro

Datengrundlage (PK 50): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation



Auf der Söhrebahntrasse nach Wellerode-Wald

 

In Deutschland gibt es eine ganze Menge Radwege auf stillgelegten Bahnstrecken. Sie haben alle eins gemeinsam: In sehr geringem Steigungswinkel schlängeln sie sich in weiten Kurven bergan, denn die damaligen Lokomotiven schafften nur wenige Grad Steigung. Deshalb sind diese Strecken besonders geeignet für Radler, die es gern gemütlich angehen lassen, für Familien mit Kindern, und für Gruppen, deren Ziel das Genussradeln ist.

 

So eine Strecke gibt es auch vor unserer Haustür. Bis in die 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts fuhr die Söhrebahn vom damaligen Bahnhof Bettenhausen durch Ochshausen, Vollmarshausen nach Wellerode und endete in Wellerode-Wald. Sie transportierte die Braunkohle vom Stellberg, und natürlich brachte sie auch die Menschen aus der Söhre nach Kassel und zurück. Mit dem Ende des Kohlebergbaus schlug auch ihr die Stunde, sie wurde durch Buslinien ersetzt, und die Schienen wurden abgebaut. Die Bahntrasse aber wurde nur auf kurzen Teilstrecken überbaut, zum größten Teil ist sie noch als Rad- und Wanderweg erhalten.

 

Tourenverlauf:

Von Kassel kommend, fahren wir durch das Bugagelände am Wahlebach hoch Richtung Lohfelden. Hinter der Autobahnunterführung halten wir uns rechts und queren auf einer Holzbrücke den Bach. Dann geht es geradeaus, über den Waldauer Weg zum Parkplatz am Schwimmbad. Vor dem Bad beginnt links der mit Verbundpflaster belegte Fuß- und Radweg nach Wellerode. Wir folgen dem Weg, überqueren nach wenigen 100 Metern die Hauptstraße, und sehen dann links ein gemütliches kleines Häuschen, das durch seine charakteristische Form sofort als ehemaliges Bahnhofsgebäude zu erkennen ist. Hier war der Bahnhof Ochshausen.

 

Weiter geht’s auf dem Radweg bis zur Langen Straße, wo die Bahntrasse erst einmal endet. Wir fahren kurz rechts bis zur Kreuzung und biegen links in die Berliner Straße ein. Nach etwa 400 Metern zweigt rechts der Riedweg ab. Wir fahren hinauf bis zum Ende der Straße, und da ist sie wieder, die alte Bahntrasse. Nach links folgen wir dem geschotterten Weg. Die Strecke führt über eine Brücke, rechts liegt die alte Ziegelei, und dann stoßen wir auf die Vollmarshäuser Straße. Wir fahren auf ihr ein kurzes Stück links und dann in die nächste Straße rechts, den Buchenweg. Achtung: Ausgeschildert ist der Radweg geradeaus in die Oberbreite, aber unsere Variante ist komfortabler. Nach kurzer Strecke sehen wir den alten Bahnhof von Vollmarshausen, eine Kopie des vorigen Bahnhofgebäudes in Ochshausen.

 

Nun verlassen wir die Bebauung und fahren geradeaus auf der geschotterten Trasse weiter – nicht rechts den asphaltierten Feldweg nehmen! Durch die Felder geht es jetzt gemächlich Richtung Söhrewald. Zunächst stehen links noch hohe Bäume, doch dann bietet sich ein wunderschöner Panoramablick. Viele schöne Aussichtspunkte schließen sich auf der weiteren Strecke an und laden immer wieder zu einer kleinen Pause ein. Nachdem wir einen Feldweg überquert haben, stehen links die ersten Häuser von Wellerode, darunter auch das alte Bahnhofsgebäude.  Die Bahntrasse führt weiter am Ortsrand entlang, dann verlassen wir die Bebauung und fahren auf dem Bahndamm über einen Graben.

 

Hinter dem Graben steht eine Bank, und gegenüber ein verwitterter Stein in Kreuzform, ein altes Sühnekreuz, das in der Gemarkung gefunden wurde und hier seinen Platz gefunden hat. Nun geht es wieder ins freie Feld und in einem Hohlweg hinauf nach Wellerode-Wald. Hinter dem Hohlweg erkennen wir rechts das Quellgebiet unter dem Schorn, aus dem viele Rinnsale ihren Weg bergab suchen, links begleiten uns idyllische Pferdekoppeln. Dann noch ein letzter kurzer Anstieg, an einem Spielplatz vorbei, über die Straße zum früheren Endpunkt der Bahn. Am Bahnhof Wellerode Wald, der heute als Bürgerhaus genutzt wird, befanden sich die Verladeeinrichtungen für die Braunkohle.

 

Das war der Anstieg. Nun geht’s bergab. Wir überqueren die Wattenbacher Straße, halten uns rechts und fahren durch die ...... Straße bis zum Ende. Dann biegen wir links ab, in die nächste Straße rechts und ganz hindurch bis zum Wahlebach, der hier in Wellerode noch Fahrenbach heißt. Nun folgen wir links dem Bach, an der Kirche vorbei, bis wir wieder auf die Hauptstraße stoßen. Nach 100 m verlassen wir die Hauptstraße wieder und fahren rechts hoch, am Friedhof vorbei und aus dem Ort hinaus. Der asphaltierte Feldweg ist von Obstbäumen gesäumt und führt uns in rascher Fahrt bergab. An der Geflügelfarm vorbei, danach liegt links das Naturfreundehaus, und bald ist Vollmarshausen erreicht. Wir bleiben rechts vom Bach (hier heißt er jetzt Eckenbach), fahren durch die Straße Hinter den Höfen, an der Schule rechts und gleich wieder links in die Schillerstraße. Die Straße fahren wir geradeaus durch bis ins Feld, und bevor die Straße ansteigt, biegen wir wieder links ab zum Wahlebach, der jetzt wieder Fahrenbach genannt wird. Am Bach entlang kommen wir zur Ochshäuser Dorfstraße, die wir überqueren. Auf der anderen Seite geht der Weg am Bach weiter. Ab jetzt heißt der Bach wieder Wahlebach, und dabei bleibt es auch bis zur Einmündung in die Fulda. Wir fahren weiter auf der rechten Bachseite, und am Kindergarten über die Brücke. Durch die kleine Straße An der Brücke kommen wir wieder zur Hauptstraße, queren sie und fahren in die Straße Am Hofe (über den Parkplatz). Am Kampweg rechts ab kommen wir wieder zu der Holzbrücke, und fahren dann die gleiche Strecke zurück, auf der wir am Morgen hierher gekommen sind.

 

Allgemeine Beschreibung:

Eine 30km-Tour, die zwar in der ersten Hälfte stetig bergan führt, aber dennoch gut zu fahren ist, denn die 150 Höhenmeter verteilen sich gleichmäßig über 15 km. Von der Strecke bieten sich immer wieder sehr schöne Aussichten, es ist also zu hoffen, dass Sie bei der Fahrt gute Fernsicht haben. Einkehrmöglichkeiten bieten sich in den Dörfern an der Strecke, und natürlich bei Start und Ziel am Auedamm.

Bleibt noch die Frage: Warum ändert der Fahren-, Ecken-, Wahlebach eigentlich dauernd seinen Namen? Ich weiß es nicht, aber fragen Sie doch mal die Anwohner an der Radstrecke. Viel Erfolg bei der Suche nach der Lösung.

Kartenempfehlung: Regionale Radtourenkarte Kassel Stadt und Umland 1:30.000

Herausgeber: Stadt Kassel, Vermessung und Geoinformation 4,50 Euro

Datengrundlage (PK 50): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation




Büchenwerra

 

Schlichtweg der Klassiker unter den Radtouren von Kassel aus ist die Fahrt nach Büchenwerra. Fast immer flach, mit einem einzigen Anstieg, ist er sehr abwechslungsreich, und bietet eine Menge netter Einkehrmöglichkeiten an der Strecke und am Ziel.

 

Tourenverlauf:

Gestartet wird an der Orangerie, den Auedamm entlang bis zur Damaschkebrücke, dann am Campingplatz vorbei in die Giesenallee. Bei der Neuen Mühle geht es auf der neuen Fahrradbrücke nach Bergshausen hinüber, und rechts weiter flussaufwärts. Unter der Autobahnbrücke hindurch geht der Radweg weiter zur Sperre. Hier war vor etwa 100 Jahren ein Staudamm geplant, eine Informationstafel an der Radbrücke berichtet davon.

 

Auf der sehr schönen überdachten Radbrücke wechseln wir wieder zum linken Ufer, fahren an der Kläranlage vorbei und erreichen über die Fuldabrücke Dennhausen. Hinter der Brücke geht es gleich rechts ab und hinunter zum Radweg, der durch Felder nach Dittershausen führt. Unterhalb des Felsengartens steht eine weitere Brücke, wir wechseln hinüber und hinter der Brücke wieder rechts hinunter, unter der Brücke durch auf dem Radweg weiter nach Guntershausen. Im Ort fahren wir ein ganz kurzes Stück auf der Hauptstraße, und hinter der Brücke über die Bauna wieder links auf den Radweg. Am Fuldaufer entlang kommen wir zu einem Sportplatz, und danach geht es links über die schmale Brücke, auf der wir eine Pause machen, um die Geschichte auf der Tafel zu lesen, die an dem Brückengeländer angebracht ist.

 

Dann werfen wir noch einen Blick auf die hohe Eisenbahnbrücke, das Wahrzeichen von Guntershausen, und fahren weiter flussaufwärts. Nun kommt der einzige nennenswerte Anstieg der Tour, kurz und knackig. Danach geht es wieder bergab, hinunter zur Autobahnbrücke, und unter ihr durch nach Guxhagen. Rechts sehen wir die Klosterkirche Breitenau, für die sich ein Abstecher lohnt. Der Radweg führt aber gerade in den Ort hinein, und biegt nach etwa 100 Metern wieder rechts ab. Am Ortsende beginnt ein Kleingartengelände, das sich bis nach Büchenwerra hinzieht.

Der Radweg führt daran entlang, hat noch eine kurze steile Abfahrt, und führt dann direkt am Fuldaufer nach Büchenwerra hinein. Bei der Fuldabrücke biegen wir links ab, dann die nächste Straße rechts, und unser Ziel am Campingplatz ist erreicht.

 

Zurück geht es auf der gleichen Strecke, nur hinter Bergshausen variieren wir und fahren nicht zur Neuen Mühle hinüber, sondern bleiben auf der rechten Fuldaseite. An der B 83 entlang, bei der Autobahnauffahrt links ab, unter der Autobahn durch und am Messegelände entlang, folgen wir immer der R 1-Beschilderung. Durch die Bugaaue kommen wir zurück zur Schwimmbadbrücke, wechseln zum Auedamm und sind wieder an unserem Startpunkt angekommen.

 

Allgemeine Beschreibung:

46 Kilometer, 168 Höhenmeter. Eine schöne Tagestour, die viel Abwechslung bietet, und mit zahlreichen Einkehrmöglichkeiten aufwartet.

Kartenempfehlung: Fulda-Radweg, Bikeline ISBN 3-85000-086-9, Euro 9,90



 Dornröschen – Tour Hofgeismar - Reinhardswald

 

Ausgangspunkt der Dornröschentour ist der Bahnhof Hofgeismar. Zu erreichen mit der Regiotram von Kassel, oder per Auto über die B 83.

 

Tourenverlauf:

Vor dem Bahnhofsgebäude starten wir links, fahren durch ein ruhiges Wohngebiet

zunächst entlang dem Flüsschen Esse am Schwimmbad vorbei und dann links auf dem Radweg R 4 um den Schöneberg herum nach Hümme. Immer dem Radweg folgend, erreichen wir bei Stammen die Diemel. Weiter geht es nach Trendelburg und auf dem Diemelradweg zum Wasserschloss Wülmersen. Nun könnte eine Kaffeepause eingelegt werden, auf jeden Fall aber eine Besichtigungsrunde durch das Gelände, inzwischen eine europäische Jugendbegegnungsstätte, die sehr ansprechend renoviert ist. Frisch gestärkt geht es quer über den Diemelradweg weiter in den Reinhardswald hinein. Vorbei an einem Reiterhof und einer großen Forellenzucht, und dann nur noch in dem idyllischen Holzapetal. Auf Waldwegen fahren wir langsam bergan, kurz vor Gottsbüren kommt der erste stärkere Anstieg, der aber ohne größere Probleme zu meistern ist. Notfalls darf auch mal ein kurzes Stück geschoben werden.

 

Jetzt belohnt uns eine kurze Abfahrt nach Gottsbüren hinein, an der Kirche biegen wir links ab auf die Straße Richtung Sababurg. Kurz hinter der Kirche ist wieder der Radweg links ab ausgeschildert. Es geht etwas bergauf, und dann wieder in den Wald hinein. Jetzt sind auf 3 km etwa 150 Höhenmeter zu bewältigen, bis wir an ein Kreuzung kommen, an der unser Radweg rechts abbiegt. Durch die Feldgemarkung geht es zum Forsthaus Bernsdorf. Jetzt noch ein Stück Landstraße hinab, und wir sind am Tierpark Sababurg angekommen. Im Restaurant am Parkeingang kann man Pause machen.

 

Jetzt kommt ein Stück auf der Autostraße, der K 55 Richtung Hofgeismar. Einige hundert Meter geht es bergauf, doch dann folgen 3 km Abfahrt, vorbei am Urwald, hinunter bis vor eine Brücke. Hier zweigt links die Straße nach Beberbeck ab, der wir bis zum Hof der Domäne folgen. Geradeaus über den Gutshof beginnt der Hombresser Kirchweg. Die folgenden 2 km sind kein reines Vergnügen, denn der Schotterweg rüttelt uns gnadenlos durch. Wohl dem, der ein gefedertes Rad sein eigen nennt. Durch ein kleines Waldstück geht es bergab zur K 53, der wir links ab nach Hombressen folgen. Durch den Ort und an der Lempe entlang nach Carlsdorf geht es stetig bergab, im Ort biegen wir vor der Brücke rechts ab. Jetzt sind es nur noch zwei Kilometer ruhige Abfahrt am Bach entlang nach Hofgeismar-Gesundbrunnen. Durch das Gelände der Akademie kommen wir auf die Brunnenstraße und zurück zum Bahnhof.

 

Allgemeine Beschreibung:

Gesamtstrecke: 48 km. Mittelschwer, einige kräftige Anstiege, aber auch viele Abfahrten und Flachstücke. Landschaftlich reizvoll und abwechslungsreich.

Einkehrmöglichkeiten: In Hofgeismar, Stammen, Trendelburg, Wülmersen, am Tierpark, in Hombressen und Carlsdorf.

Kartenempfehlung: Topographische Freizeitkarte HR Habichtswald Reinhardswald 1:50.000

ISBN 3-89446-319-8


Quelle: "© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie"



 Dornröschen – Tour Hofgeismar - Reinhardswald

 

Ausgangspunkt der Dornröschentour ist der Bahnhof Hofgeismar. Zu erreichen mit der Regiotram von Kassel, oder per Auto über die B 83.

 

Tourenverlauf:

Vor dem Bahnhofsgebäude starten wir links, fahren durch ein ruhiges Wohngebiet

zunächst entlang dem Flüsschen Esse am Schwimmbad vorbei und dann links auf dem Radweg R 4 um den Schöneberg herum nach Hümme. Immer dem Radweg folgend, erreichen wir bei Stammen die Diemel. Weiter geht es nach Trendelburg und auf dem Diemelradweg zum Wasserschloss Wülmersen. Nun könnte eine Kaffeepause eingelegt werden, auf jeden Fall aber eine Besichtigungsrunde durch das Gelände, inzwischen eine europäische Jugendbegegnungsstätte, die sehr ansprechend renoviert ist. Frisch gestärkt geht es quer über den Diemelradweg weiter in den Reinhardswald hinein. Vorbei an einem Reiterhof und einer großen Forellenzucht, und dann nur noch in dem idyllischen Holzapetal. Auf Waldwegen fahren wir langsam bergan, kurz vor Gottsbüren kommt der erste stärkere Anstieg, der aber ohne größere Probleme zu meistern ist. Notfalls darf auch mal ein kurzes Stück geschoben werden.

 

Jetzt belohnt uns eine kurze Abfahrt nach Gottsbüren hinein, an der Kirche biegen wir links ab auf die Straße Richtung Sababurg. Kurz hinter der Kirche ist wieder der Radweg links ab ausgeschildert. Es geht etwas bergauf, und dann wieder in den Wald hinein. Jetzt sind auf 3 km etwa 150 Höhenmeter zu bewältigen, bis wir an ein Kreuzung kommen, an der unser Radweg rechts abbiegt. Durch die Feldgemarkung geht es zum Forsthaus Bernsdorf. Jetzt noch ein Stück Landstraße hinab, und wir sind am Tierpark Sababurg angekommen. Im Restaurant am Parkeingang kann man Pause machen.

 

Jetzt kommt ein Stück auf der Autostraße, der K 55 Richtung Hofgeismar. Einige hundert Meter geht es bergauf, doch dann folgen 3 km Abfahrt, vorbei am Urwald, hinunter bis vor eine Brücke. Hier zweigt links die Straße nach Beberbeck ab, der wir bis zum Hof der Domäne folgen. Geradeaus über den Gutshof beginnt der Hombresser Kirchweg. Die folgenden 2 km sind kein reines Vergnügen, denn der Schotterweg rüttelt uns gnadenlos durch. Wohl dem, der ein gefedertes Rad sein eigen nennt. Durch ein kleines Waldstück geht es bergab zur K 53, der wir links ab nach Hombressen folgen. Durch den Ort und an der Lempe entlang nach Carlsdorf geht es stetig bergab, im Ort biegen wir vor der Brücke rechts ab. Jetzt sind es nur noch zwei Kilometer ruhige Abfahrt am Bach entlang nach Hofgeismar-Gesundbrunnen. Durch das Gelände der Akademie kommen wir auf die Brunnenstraße und zurück zum Bahnhof.

 

Allgemeine Beschreibung:

Gesamtstrecke: 48 km. Mittelschwer, einige kräftige Anstiege, aber auch viele Abfahrten und Flachstücke. Landschaftlich reizvoll und abwechslungsreich.

Einkehrmöglichkeiten: In Hofgeismar, Stammen, Trendelburg, Wülmersen, am Tierpark, in Hombressen und Carlsdorf.

Kartenempfehlung: Topographische Freizeitkarte HR Habichtswald Reinhardswald 1:50.000

ISBN 3-89446-319-8


Quelle: "© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie"



Die Sprengstofftour

 

In den 30-iger Jahren des vorigen Jahrhunderts plante die Deutsche Wehrmacht mehrere riesige Sprengstofffabriken, die jeweils versteckt in entlegenen Gegenden errichtet werden sollten. Ein Standort für die Fabrik mit dem Tarnnamen „Friedland“ war der Kaufunger Wald bei Hessisch Lichtenau. Ab 1935 wurde mit dem Bau begonnen,  in 1938 begann die Produktion und wurde mit Arbeitsdienst, Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen, zuletzt auch mit KZ-Häftlingen bis Frühjahr 1945 betrieben. Viele Menschen verloren hier bei Arbeitsunfällen, vor allem aber bei mehreren großen Explosionen ihr Leben, und die Umweltschäden sind heute noch eine bleibende Bedrohung. Mit unserer Radtour zu den Wohnlagern und Produktionsstätten in und um Hirschhagen verbinden wir  Sport und Freizeitgestaltung mit Geschichts- und Heimatunterricht, und mit Ökologie- und Umweltschutzthematik.

 

Tourenverlauf:

Start ist am Bahnhof Helsa. Dort gibt es Park & Ride-Plätze, die Tramlinie 4 kommt von Kassel her, und über den Lossetalradweg kann natürlich auch die Anreise per Rad erfolgen. Zunächst orientieren wir uns an den Radwegschildern Herkules-Wartburg. Vom Bahnhof kommend queren wir die Leipziger Straße, halten und links und biegen hinter der Lossebrücke rechts ab in den Sportplatzweg. Am Schwimmbad und den Tennisplätzen vorbei, biegen wir vor den zweiten Sportplatz rechts ab. Nach 500 m unterqueren wir die Bahnlinie, biegen nach einem kurzen Anstieg links ab und fahren bergauf über den Bahnübergang. Dann halten wir uns rechts. Vor dem Waldrand sehen wir links Kaskaden, in denen ein kleiner Bach talwärts rauscht. Was hier an Wilhelmshöhe erinnert,  war früher ein Abwasserkanal der Fabrik Hirschhagen. Über viele Jahre, auch noch lange nach Kriegsende, war die Losse durch die aggressiven Abwässer biologisch tot. Später wurde ein unterirdischer Kanal nach Kassel gebaut und die Abwässer direkt in die Fulda geleitet.

 

Stetig ansteigend, führt der Radweg am Waldrand Richtung Waldhof. Rechts blicken wir ins grüne Lossetal, wo sich der Bach in weiten Schleifen durch die Wiesen windet. Und nach etwa 2 km erreichen wir den Helsaer Ortsteil Waldhof, und damit das erste der früheren Arbeitslager der Fabrik. Über die Ringstraße, nach dem Altenheim links bergauf, machen wir einen Rundgang durch die Siedlung. Noch heute erkennt man gut den einheitlichen Charakter der Siedlungshäuser. Diese Wohnanlage war nicht nur mit Baracken geplant, sondern als Mustersiedlung und Vorzeigeprojekt  überwiegend mit festen Häusern sowie einem großen Gemeinschaftshaus, dem heutigen Altenheim, und einem Sanit&